Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Hauptverein Regensburg

Sonntag 13.09.
Hauptverein Regensburg

NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur

Der "Tag des offenen Denkmals" 2026 in der Stadt Regensburg

„Denkmale und Infrastruktur“, so lautet das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals®. Prächtige mittelalterliche Kaufmannshäuser: Doch was wären diese ohne einen Brunnen? Friedhöfe: Orte der Gedenkkultur. Aber ihre Anlage diente auch der Verbesserung der Hygiene in der historischen Stadt. Denkmäler der Infrastrukturgeschichte stehen meist nicht im Mittelpunkt. Doch dieses Jahr soll der Blick auf sie gerichtet werden. Stadt und Kooperationspartner haben dazu ein vielfältiges und kostenloses Programm erstellt. Dieses ist vorab rechtzeitig in gedruckter Form in den Tourismusbüros und beim städtischen Amt für kulturelles Erbe sowie digital unter www.regensburg.de/denkmaltag erhältlich.

Teilnahme kostenlos. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Amt für kulturelles Erbe der Stadt Regensburg.
Das Gebäude Holzländestraße 5 birgt ein jüdisches Ritualbad (Foto: Stadt Regensburg)
Samstag 19.09.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Flußspat und Karnerkosmos – zum Bergbau um Nabburg und zum Karner von Perschen

hören & sehen mit Reinhard Hanausch
Exkursion mit Führung von Franz Grundler, Nabburg

Wir besuchen die REMISE, ein Privatmuseum des Franz Grundler in Nabburg, und erfahren dort Merkwürdiges über die regionale Geschichte des Bergbaues und den hier geförderten Flußspat. Danach widmen wird uns dem Perschener Karner – ein Edelstein der Romanik. Seine Doppelfunktion: Beinhaus und Auferstehungskapelle! Nach einem kleinen Vortrag besuchen wir den Karner und seine romanische Kirche St. Peter und Paul in Perschen sowie den angrenzenden Edelmannshof. Der seit 1605 ursprünglich erhaltene Dreiseithof ist mit der dazugehörigen romanischen Kirche und dem Karner eines der wichtigsten Zeugnisse bäuerlicher Architektur in der Oberpfalz.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Ausschnitt aus einem Fresko in Peschen (Foto: Wikimedia Commons / Marie Amrei)
Mittwoch 23.09.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Georg Heinrich Paritius

Der Regensburger Schreibmeister im Lichte einer digitalisierten Welt
Vortrag von Johann Georg Maierhofer, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Kalligraf Johann Georg Maierhofer stellt das Regensburger Schreibmeisterbuch des Georg Heinrich Paritius (1675-1725) vor. Sie erfahren, warum Sie sich kein X für ein U vormachen lassen sollen, wie man Fraktur miteinander redet und bekommen Einblicke in die Bedeutung der Handschrift für das persönliche Wohlbefinden.

Eintritt frei. Der Vortrag findet im Rahmen des kulturellen Jahresthemas der Stadt Regensburg "Fingerspitzengefühl“ statt.
Georg Heinrich Paritius, Ausschnitt aus einem zeitgenössischen Kupferstich von Wolfgang Philipp Kilian (Repro: Georg Maierhofer)
Freitag 02.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Hammerschloss und -werk Traidendorf

Über 600 Jahre Geschichte mit Zukunft
Vortrag von Werner Dechent, Regensburg
Ort: Kallmünz, Rathaus, Keltenweg 1, Bürgersaal

Das Hammerschloss in Traidendorf mit nebenan auf gleichem Gelände vergangener Industrie bedeutet über 600 Jahre Kultur- und Industriegeschichte. Der Vortrag teilt sich in die Geschichte der Gebäude und ihrer ehemaligen und derzeitigen Bewohner. Interessante Sozialgeschichte und ein Höhepunkt der deutschen Industriegeschichte fanden hier statt neben Liebesglück und -drama.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Heimatpfleger des Marktes Kallmünz.
Das Hammerschloss Traidendorf (Foto: Werner Dechent)
Freitag 09.10.
19:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Das mittelalterliche Wörth a.d. Donau

Vortrag von Prof. em. Dr. Franz Fuchs, Würzburg
Ort: Wörth a.d. Donau, Schloss, Schlossberg 1, Rondellzimmer

Der Referent ist gebürtiger Wörther und hat seine Heimatstadt nie aus den Augen verloren. Der erste Teil seines Vortrags befasst sich mit der Frage, „was Mittelalter heute bedeutet“ (H. C. Artmann). Dabei werden die Entstehung und Bedeutung Begriffs „Mittelalter“ erörtert, Periodisierungsprobleme diskutiert und „Aktualität“ dieser Epoche für die Gegenwart angesprochen. Der zweite Teil bringt einen kurzen Überblick zur Geschichte des Ortes von der ersten urkundlichen Erwähnung in der Karolingerzeit bis zum Ausbau des Schlosses zur fürstbischöflichen Residenz zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Dabei sollen nicht zuletzt auch einige heute noch sichtbaren Denkmäler aus dieser Epoche (Grabplatten, Kunstwerke, Wappen) einbezogen werden.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit Kultur in Wörth (K.i.W.).
Schloss und Markt Wörth a.d. Donau, Ausschnitt aus einem Kupferstich von Michael Wening, 1716-1726 (Repro: Wikimedia Commons)
Dienstag 13.10.
19:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Die Königsfrage

Wie es 1886 zur Prinzregentenschaft kam und wie sie 1912/13 endete
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Zedler, Regensburg
Ort: Furth im Wald, Altes Rathaus, Stadtplatz 1, Großen Sitzungssaal

Einen König abzusetzen, das hatte es in Bayern noch nie gegeben. Aber im Juni 1886 war es soweit, König Ludwig II. wurde für regierungsunfähig erklärt und seiner Pflichten enthoben. Mit Prinz Luitpold übernahm der nächste Verwandte als Regent die Regierungspflichten, König aber blieb Ludwig II. bis zu seinem Tod drei Tage später. Danach ging der Königstitel an Ludwigs Bruder Otto über. Da dieser zweifelsfrei regierungsunfähig war, blieb Luitpold Regent. Auch Luitpolds Sohn Ludwig trat die Regierung 1912 zunächst als Prinzregent an, proklamiert sich jedoch 1913 zum König und herrschte fortan als Ludwig III. - Der Vortrag nimmt die Vorgänge rund um die Regentschaftsübernahme 1886 und die Königsproklamation 1913 in den Blick, fragt nach den Motiven der Akteure und den Gründen, warum erst 1913 die Regentschaft beendet und wieder ein für alle sichtbarer König inthronisiert wurde.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Furth im Wald und Umgebung e.V.
Bayerns Prinzregent Luitpold als Waidmann, um 1901 (Repro: Siegi Wild)
Mittwoch 14.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Neues aus Kumpfmühl

Die Neolithische Revolution in der Oberpfalz
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Saile, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

In der Geschichte der Menschheit gab es Brüche, die Welt und Mensch grundlegend veränderten. Die Erfindung von Ackerbau und Viehzucht sowie die damit verbundene Sesshaftigkeit waren etwas in ihrer Zeit radikal Neues. Diese geistige Gründung führte zu einer Umstülpung aller menschlichen Lebensverhältnisse. In der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. wird das südliche Mitteleuropa von dieser grundstürzenden Veränderung erfasst. Eine linienbandkeramische Siedlung in Kumpfmühl führt in die Zeit der Neolithischen Revolution zurück, die den Übergangsprozess von der aneignenden zur produzierenden Wirtschaftsweise markiert. Dabei stellt die Linienbandkeramische Kultur den nordwestlichen Ausläufer eines Transformationsprozesses dar, der im 10. Jahrtausend v. Chr. im Fruchtbaren Halbmond seinen Ursprung nahm.

Eintritt frei.
Bandkeramische Landschaft (Foto: van Wijk u.a. 2014 / Thomas Saile)
Dienstag 20.10.
19:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Bayern im deutschen Kaiserreich

Der schleichende Verlust der bayerischen Sonderstellung
Vortrag von Dr. Katharina Weigand, München
Ort: Furth im Wald, Altes Rathaus, Stadtplatz 1, Großen Sitzungssaal

Das Kaiserreich von 1870/71 war ein Staatenbund, kein Bundesstaat. Das heißt, das Reich war kein komplett von Berlin aus regierter Zentralstaat. Vor allem Bayern hatte sich eine Vielzahl von Reservat- und Sonderrechten bewahren können. Der Berliner Ton änderte sich jedoch massiv, als Wilhelm II. auf den Thron kam. Die Frage war nun, ob die bayerische Regierung die bayerischen Rechte standhaft verteidigen würde oder ob sich Wilhelm II. mit seinen Zentralisierungstendenzen durchsetzen würde.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Furth im Wald und Umgebung e.V.
Prinzregent Luitpold auf einer zeitgenössischen Briefmarke (Repro: Siegi Wild)
Dienstag 27.10.
19:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Mehr als die Torte

Die Erinnerung an die Prinzregentenzeit
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Zedler, Regensburg
Ort: Furth im Wald, Altes Rathaus, Stadtplatz 1, Großen Sitzungssaal

Wer (der heute über-50-Jährigen) kennt es nicht, das Königlich Bayerische Amtsgericht mit dem rechtsprechenden Amtsrichter, dem rechtschaffenen Ökonomierat und dem dienstbeflissenen Gerichtsdiener? Die äußerst erfolgreiche Fernsehserie ist - neben der gleichnamigen Torte - zum Inbegriff der Prinzregentenzeit zu bundesrepublikanischen Zeiten geworden. Aber gibt es daneben noch andere Formen der Erinnerung? Wie genau werden die Jahre Prinz Luitpolds erinnert? Und zu welchen Zeiten und warum war gerade die "Abenddämmerung der bayerischen Monarchie" so populär? Diesen und weiteren Fragen rund um die Prinzregentenzeit geht der Vortrag nach.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Furth im Wald und Umgebung e.V.
Prinzregent Luitpold zu Pferd (Repro: Siegi Wild)
Samstag 31.10.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

4000 Jahre versteckt – der Schatz von Langquaid

Hören & Sehen mit Reinhard Hanausch
Exkursion mit Führung von Prof. Dr. Gerhard Waldherr, Regensburg

Langquaid, einst „Verroniwaida”, später „Lanqwat”. „Lanq-” bedeutet lang und „-wat” steht für „seichtes Wasser”. Schon vor 8000 Jahren war der Raum um den heutigen Markt besiedelt. Von bronzezeitlichen Ackerbauern und dem bedeutenden Hortfund bis zu den Wittelsbachern, von der „Ochsenstraße“ zur Labertalbahn führen uns die Wege durch den Markt und sein neues „Museum Erlebnis Geschichte”. Geführt werden wir von Prof. Dr. Gerhard Waldherr, der die neue Ausstellung mit konzipiert hat.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Der Schatz von Langquaid (Foto: Markt Langquaid)
Samstag 07.11.
14:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Nach der Mess´ die Maß

Vortrag, Vorführung und Pocket-Exhibition von Dr. Alexandra Berg, Regensburg
Ort: Regensburg, AKUSO, Haidplatz 3

Anlässlich der Wallfahrtsbewegungen um 1500 und 1600 fand ein immenser Vertrieb von Pilgerzeichen statt. Eigens dafür geschaffene Handwerks- und temporäre Lagerplätze dienten zur Versorgung der Pilgermassen an Wallfahrtszeichen und nötigen Unterkünften. Am Beispiel „Klösterl“ wird deutlich, wie eng in einem städtischen Anwesen Nutzungen als Handwerksplatz, Wirtshaus und Pilgerherberge mit Volksfrömmigkeit verbunden waren.

Eintritt frei; Spende erbeten. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit AKUSO Regensburg GmbH.
Votivfigur aus dem „Klösterl“ (Foto: Alexandra Berg)
Sonntag 15.11.
18:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Elisabeth, Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich

Gesichter einer Frau
Lesung von Dr. Marita A. Panzer, Regensburg
Ort: Alteglofsheim, Schloss Alteglofsheim, Am Schloßhof 1, Kaisersaal

Elisabeth, genannt Sisi, wird zumeist als Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn wahrgenommen. Ihre bayerische Herkunft rückt dabei weitgehend in den Hintergrund. Obwohl durch Heirat eine Habsburgerin, bleibt sie doch eine Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach. Dr. Marita A. Panzer stellt in ihrer neuen Biografie Elisabeth daher als Herzogin in Bayern besonders heraus. Sie zeigt sie im Rahmen ihrer Familie, ihr Aufwachsen in München und Possenhofen sowie die lebenslange Verbundenheit mit ihrer bayerischen Heimat. Dabei kommen alle Aspekte ihres Lebens zum Tragen: So werden die vielen Gesichter dieser Frau, dieser Widerstrebenden, Überforderten, Fliehenden, Gescheiterten und Tragischen, aber auch Romantischen, Mutigen und Populären, aufgezeigt.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Schloss Alteglofsheim e. V.
Elisabeth, Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich (Foto: Wikimedia Commons)
Hauptverein Regensburg

Hin- und hergerissen

Regensburg und sein Umland zwischen Historismus und Modernisierung
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das 41. Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege wird sich mit dem spannenden Nebeneinander von Historismus und Modernisierung in Regensburg und seinem Umland beschäftigen. Das umfangreiche Vortragsprogramm ist wie immer an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gerichtet. Sämtliche relevanten Informationen sind rechtzeitig unter www.regensburg.de/herbstsymposion nachzulesen.

Eintritt frei. In Zusammenarbeit mit: Stadt Regensburg (Amt für kulturelles Erbe), Bistum Regensburg (Fachbereich Kunst- u. Denkmalpflege), Heimatpfleger der Stadt Regensburg, Oberpfälzer Kulturbund, Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg
Die Königliche Villa in Regensburg, Holzstich von 1862 (Repro: Elke Rehder)
Mittwoch 09.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Bischofsamt im Nationalsozialismus

Erzbischof Michael Buchberger und das Dritte Reich
Vortrag von Dr. Walter Huber, Münster
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Zu den prägenden Bischöfen Bayerns vor dem Zweiten Vatikanum gehörte Dr. Michael Buchberger. Von 1928 bis 1961 stand er der Diözese Regensburg vor. Fokussiert auf die Jahre 1933 bis 1945 möchte der Vortrag – interessiert an Kausalitäten – u. a. folgenden Fragen nachgehen: Welche Zeitdiagnose stellte der Bischof auf? Welche pastoralen und kirchenpolitischen Präferenzen wies sein Agieren auf und welche Taktiken standen dahinter? Wo kam es zu Auseinandersetzungen mit den nationalsozialistischen Machthabern oder wo gab es vielleicht sogar Konsens? Wie arbeitete der Bischof das Thema „Nationalsozialismus und Kirche“ nach 1945 auf? Der Vortrag bietet neue Perspektiven auf einen kirchlichen Verantwortungsträger in bayerischer Monarchie, Weimarer Republik, NS-Diktatur, Besatzung und Bonner Republik.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Verein für Regensburger Bistumsgeschichte e. V.
Bischof Dr. Michael Buchberger in den 1930er Jahren (Repro: Walter Huber)
Dienstag 12.01.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Neuer Barock und „moderne“ Romanik?

Betrachtungen zur Ausstattung von St. Anton in Regensburg
Vortrag von Dr. Maximilian Fritsch, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Hinter den trutzigen Mauern von St. Anton in Regensburg erwartet die Betrachtenden die Farbenpracht der Wandgemälde von Georg Winkler. Die Altäre gehen dabei oft fast ein wenig unter, obwohl sie stets Teil des Gesamtausstattungskonzept waren – von ihrer liturgischen Bedeutung ganz abgesehen. So ergänzen sich im Kirchenraum neubarocke Ausdrucksformen und „expressionistische“ Romanik und spiegeln damit auch die Vielfalt der Pfarrgemeinde wider, die in den 1920ern den Bau von St. Anton im wahrsten Sinne als „Volkskirche“ vorantrieb. 

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Heimatpfleger der Stadt Regensburg.
Blick in das Innere von St. Anton (Foto: Maximilian Fritsch)
Samstag 06.02.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Kloster Reichenbach – Geschichte und Gegenwart

Hören & Sehen mit Reinhard Hanausch
Exkursion mit Führung von Reinhard Hanausch, Regensburg

Vor über 900 Jahren gründeten Benediktiner am Regen das Kloster Reichenbach. Die ursprüngliche romanische Basilika verwies auf die Hirsauer Bauschule. Dem zunächst gotischen Ausbau folgte im Barock die völlige Neugestaltung der Kirche. Dabei beeindruckt heute noch der Reichenbacher Stuck durch seinen Formenreichtum und fein abgestimmte Farbigkeit. Das 1803 säkularisierte Kloster wurde 1890 durch die Barmherzigen Brüder erworben und wieder bezogen. Sie richteten Ende des 19. Jahrhunderts eine Heil- und Pflegeanstalt für geistig und körperlich Behinderte ein, die bis heute besteht und weiterentwickelt wurde. Wir besichtigen die Kirche und Teile der alten Klosteranlage und informieren uns über die umfangreiche, aktuelle Tätigkeit des Ordens vor Ort.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Das Kloster Reichenbach im Winter (Foto: Wikimedia commons)
Samstag 03.04.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Berching – 13 Türme am Ludwigs-Kanal

Hören & Sehen mit Reinhard Hanausch
Exkursion mit Führung von Reinhard Hanausch, Regensburg

Urkundlich erwähnt wurde Berching als „Pirihinga“ erstmals im Jahr 883. Der Name deutet auf eine noch frühere, bajuwarische Gründung hin. Die Stadt im Altmühltal war fast 900 Jahre lang eichstädtisch, erhielt vor 1245 das Marktrecht und wurde 1314 zur Stadt ernannt. Der Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals 1835 bis 1846 und der Lokalbahnstrecke Neumarkt – Berching – Beilngries (1888) brachten zwar wirtschaftliche Impulse, konnte jedoch eine anhaltende Stagnation in Berchings weiterer Entwicklung nicht verhindern. Erst in jüngster Zeit nahm Berching mit der Eröffnung des Main-Donau-Kanals (1992) einen bemerkenswerten Aufschwung. Mit einer liebevoll restaurierten Altstadt erreichte die Stadt als „Kleinod des Mittelalters“ heute vor allem touristische Bedeutung.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Blick auf die Stadt Berching (Foto: Stadt Berching)