Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Hauptverein Regensburg

Freitag27.09.
19:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Brandkatastrophen in Wörth und anderen Vorwaldgemeinden im 19. Jahrhundert

Vortrag von Bernhard Fuchs M.A., Pressath
Ort: Wörth, Bürgerhaus, Ludwigstraße 7, Bürgersaal

Noch im 19. Jahrhundert sind im Königreich Bayern zahllose Orte komplett niedergebrannt. Der Vortrag widmet sich am Beispiel der Märkte Wörth, Donaustauf und Falkenstein den Brandereignissen und -ursachen, der finanziellen Bewältigung durch Versicherungen und Spendensammlungen und schließlich der Wiederaufbauarchitektur.

In Zusammenarbeit mit "K.i.W. - Kultur in Wörth"
Wörth nach dem Stadtbrand von 1892 (Foto: Stadt Wörth)
Mittwoch09.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

150 Jahre Schloss Neuschwanstein oder: Wie ein Symbol entsteht

Vortrag von Marcus Spangenberg M.A., Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runingersaal

Schloss Neuschwanstein ist ein internationaler „Wallfahrtsort“, der jährlich rund 1,5 Millionen Besucher zählt. Wie es zu diesem Massenansturm kommen konnte und warum wir in der gesamten Welt mit der Ansicht von Schloss Neuschwanstein konfrontiert werden, beleuchtet dieser Vortrag des Kunsthistorikers und Jounalisten Marcus Spangenberg erstmals. Dabei wird aufgezeigt, welche besondere Kombination aus Bauherr, Natur und Zeitumstände die Grundlage bildeten, um eine Ikone zu schaffen. Deutlich wird: Neuschwanstein ist heute weltweit mehr Klischee und Identifikationsmodell als ein kunsthistorisch gewürdigtes Bauwerk der Stilepoche des Historismus.

Schloss Neuschwanstein (Foto: Marcus Spangenberg)
Freitag18.10.
14:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Pfarrprädikaturen in der Oberpfalz

Wissenschaftliches Symposion anlässlich des Jubiläums "650 Jahre Pfarrprädikatur Amberg"
Vorträge von Dr. Bernhard Lübbers, Dr. Susanne Wanninger, Prof. Dr. Franz Fuchs, Dr. Werner Schrüfer, Dr. Markus Lommer, Dr. Thomas Vogl
Ort: Amberg, Kongregationssaal (ehem. Aula des Jesuitenklosters), Malteserplatz 4

Mit der Stiftung des Amberger Bürgers und Münzmeisters Friedrich Alhart am Johannestag 1369, eine Prädikatur in der Pfarrei Amberg zu errichten, wird nach heutigem Sprachgebrauch die Oberpfalz zum Ursprungsland einer Bewegung, die für das kirchliche Leben über Jahrhunderte äußerst bedeutsam sein sollte. Da zu den Hauptmitteln der Seelsorge seit jeher die Predigt gehört, werden die Institution „Pfarrpredigt“ und die „Pfarrprediger“ zu d e n Aushängeschildern einer spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Gesellschaft, die zutiefst christlich geprägt war.

Das Symposium wird einen grundlegenden Einblick, aber auch konkrete Einsichten in die sehr vielfältige Welt des Predigtwesens, wie es sich in den Städten und Pfarreien ausgebildet hatte und praktiziert wurde, bieten. Neben diesen geschichtlichen Erläuterungen kommen auch gegenwärtige Erfahrungen mit der Predigt zu Wort. Ergänzend dazu werden bibliophile Schätze der Oberpfälzer Predigtliteratur in einer kleinen Ausstellung gezeigt.

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Regensburger Bistumsgeschichte e.V., dem Staatsarchiv Amberg, dem Stadtarchiv Amberg und der Provinzialbibliothek Amberg
Blick auf die Kanzel in der Stadtpfarrkirche St. Georg in Amberg (Foto: Kath. Pfarramt St. Georg)
Hauptverein Regensburg

46. Tag der Landesgeschichte: Länderparlamentarismus im frühen 19. Jahrhundert

Ort: Regensburg, Altes Rathaus, Rathausplatz bzw. Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8

Der 46. Tag der Landesgeschichte findet dieses Jahr vom 18. bis 20. Oktober in Regensburg statt. Kooperationspartner vor Ort ist u.a. der Historische Verein für Oberpfalz und Regensburg. Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Länderparlamentarismus im 19. Jahrhundert“. Der erste Teil der Tagung beschäftigt sich mit deutschen Ländern im Vergleich, der zweite Teil mit parlamentarischen Kulturen und Lebenswelten. Die Veranstaltung ist in ein umfassendes und ansprechendes Rahmenprogramm aus Führungen und geselligen Programmpunkten eingebettet. Weitere Informationen dazu unter www.gesamtverein.de/veranstaltungen.

Anmeldung ist unbedingt erforderlich beim Tagungsbüro: Bayerische Einigung e.V. / Bayerische Volksstiftung, Georgenstraße 63, 80799 München, E-Mail: info@bayerische-volksstiftung.de, Telefon: 089 / 294143, Fax: 089 / 29161295
Auffahrt zum Regensburger Reichstag 1711, Wandgemälde von O. Zacharias (Quelle: wikipedia.org)
Dienstag22.10.
20:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Vom "schwarzen" zum "weißen" Dom

Die Außenrestaurierung des Regenburger Doms (1989-2010)
Vortrag von Prof. Dr. Achim Hubel, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Regensburger Dom hatte durch Umwelteinflüsse – Kaminrauch, Abgase von Kraftfahrzeugen, saueren Regen – im Laufe der letzten 150 Jahre auf seiner Außenoberfläche eine schwarze Kruste entwickelt, die zum Teil durch Umwandlung von Kalkstein in Gips eine Abplatzkruste bildete. Gegen diese gefährliche Entwicklung wurde mit speziellen Strahlverfahren von 1989 bis 2010 eine aufwendige Außensanierung ins Werk gesetzt, die den Dom in einem ungewohnten Weiß erscheinen lässt.

Eintritt frei. Ein Angebot des Heimatpflegers der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg
Triangel und Hauptportal des Regensburger Doms nach der Reinigung (Foto: Dr. Werner Chrobak)
Donnerstag14.11.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Der Koloss von Rhodos: Das entgrenzte Ding als Maßstab der Polis

Eröffnungsvortrag zur 16. Internationalen Jahrestagung des Forum Mittelalter der Universität Regensburg
Vortrag von Prof. Dr. Ruth Bielfeldt, Ludwig-Maximilians-Universität München
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Im Mittelpunkt der 16. Internationalen Jahrestagung des Forum Mittelalter soll die Beschäftigung mit spezifischen Objekten stehen, die mit dem städtischen/metropolitanen Raum verbunden sind. Dabei dient die Idee als Ausgangspunkt, Dinge als besondere Quellen zu verstehen, durch die Denkmodelle oder kulturelle Praxis erschlossen werden können, die durch Text- oder Bildquellen nicht sichtbar zu machen wären. Methodisch von besonderem Interesse sind dabei die medialen Brüche, die sich ergeben, wenn die Dinge nicht in ihrer dreidimensionalen Körperlichkeit, sondern ausschließlich als Beschreibung vermittelt durch Texte oder literarische Verarbeitungen vorliegen. Das gesamte Tagungsprogramm finden Sie unter www.forum-mittelalter.de.

In Zusammenarbeit mit dem Forum Mittelalter der Universität Regensburg in Verbindung mit dem DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" und der Ludwig-Maximilians-Universität München
Dienstag19.11.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Carl von Dalberg (1744 - 1817)

Münzen und Medaillen - ein Kirchenfürst in der Zeit des Übergangs
Vortrag von Winfried Stein, Erlangen, Vorsitzender des Vereins für Münzkunde Nürnberg e.V.
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Carl Frh. v. Dalberg durchlief eine bemerkenswerte Karriere, die ihn in höchste kirchliche und weltliche Ämter führte. In seiner Biografie spiegelt sich beispiellos die so genannte Franzosenzeit mit allen begleitenden Umbrüchen wider. Durch seine zeitweise Nähe zu Napoleon konnte er als Erzbischof und Fürst von Regensburg zunächst der Säkularisation entgehen. Höhepunkt seiner Laufbahn war 1810 das Amt des Großherzogs von Frankfurt, das er aber bereits 1813 kurz nach der Leipziger Völkerschlacht durch Flucht in die Schweiz und Abdankung aufgab. Nach einer Zeit der Ungnade wurde ihm schließlich ein vergleichsweise ruhiger Lebensabend als Erzbischof von Regensburg ermöglicht. Numismatische Zeugnisse in Form von Münzen, Medaillen und Orden belegen die teilweise dramatischen Ereignisse dieser Epoche.

In Zusammenarbeit mit dem Regensburger Münzverein e. V.
Carl Theodor Anton Maria von Dalberg (1744-1817), Taler von 1809 (Foto: dorotheum.com)
00:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Regensburger Herbstsymposion: Alte Stadt und moderner Verkehr

Ort: Regensburg, Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8, Auditorium

Das 34. Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege widmet sich dem Thema "Alte Stadt und moderner Verkehr". Wie gewohnt bieten die Veranstalter der interessierten Bürgerschaft Informationen aus erster Hand und die Gelegenheit zum ungezwungenen fachlichen Austausch. Die Referenten beschäftigen sich bei der Tagung beispielsweise mit der Idee vom autogerechten Mittelalter, modernen Verkehrskonzepten für die Altstadt, der Verkehrsbeschilderung aus denkmalrechtlicher Sicht, mit der Situation deutscher und europäischer Domplätze im Vergleich oder mit verkehrsbedingten Abbrüchen von historischen Stadttoren in der Oberpfalz.

Das gesamte Tagungsprogramm wird ab Oktober 2019 auf www.regensburg.de/herbstsymposion bekanntgegeben.

Nur für den Festakt am Samstagabend ist eine Anmeldung erforderlich, alle anderen Angebote sind kostenlos und frei zugänglich. Anmeldung und Informationen bei Jasmin Beer M. A. (beer.jasmin@regensburg.de, Tel. 0941/ 507-2455).

In Zusammenarbeit mit: Stadt Regensburg (Amt für Archiv und Denkmalpflege), Bistum Regensburg (Fachbereich Kunst- und Denkmalpflege), Heimatpfleger der Stadt Regensburg, Oberpfälzer Kulturbund e. V., Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg e. V.
Logo des Regensburger Herbstsymposions (Quelle: Stadt Regensburg)
Mittwoch11.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

April 1945. Das Kriegsende im Raum Regensburg

Vortrag von Rainer Ehm und Dr. Roman Smolorz
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Die beiden Referenten haben in diesem Jahr eine umfangreiche Studie zum Kriegsende 1945 im Raum Regensburg vorgelegt. Diese entstand an der Universität Regensburg und wurde von der Stadt finanziell gefördert. Die Autoren werden über die Entstehung ihrer Arbeit berichten, die sie in Archive im In- und Ausland führte. Auch über die Schwierigkeiten, denen sie dabei begegneten. Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse ist Teil des Vortrages, mit denen manche Legendenbildungen korrigiert werden.

Für das kommende Jahr ist eine kleine Vortragsreihe geplant, in deren Rahmen die beiden Autoren jeweils einzelne Aspekte ihrer Forschungen im Detail darstellen werden, teils sogar um weitere Ergebnisse ergänzen können.

Ausschnitt aus der Titelseite der Publikation "April 1945. Das Kriegsende im Raum Regensburg" (Quelle: Verlag Friedrich Pustet)
Montag27.01.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Die Kirche St. Wolfgang in Regensburg-Kumpfmühl – ein Werk dreier Generationen einer Architektenfamilie

Dominikus, Gottfried, Peter und Markus Böhm
Vortrag von Dr. Walter Zahner, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Prof. Dominikus Böhm (1880–1955), der wohl bedeutendste deutsche Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts, lieferte die Pläne für die 1938-1940 erbaute Kirche St. Wolfgang in Regensburg-Kumpfmühl. Sein Sohn Gottfried Böhm schuf 1954 die Wolfgangstatue am Vorplatz der Kirche. Der Enkel Peter Böhm erbaute 1996-1998 das Pfarrheim St. Wolfgang ein weiterer Enkel, Markus Böhm, gestaltete das Wolfgangfenster in der Krypta. Alles in allem – ein seltenes Gesamtkunstwerk dreier Generationen einer Architektendynastie.

Ein Angebot des Heimatpflegers der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg als Beitrag zum Jahresthema des Kulturreferats der Stadt Regensburg „Provinz – Stadt – Metropole“
Pfarrkirche St. Wolfgang Regensburg-Kumpfmühl, Blick von Südost (Foto: Dr. Werner Chrobak)
Mittwoch29.01.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Die Spuren von Jahrtausenden

25 Jahre archäologische Grossgrabung Burgweinting
Vortrag von Maximilian Ontrup M.A. und Dr. Joachim Zuber, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Vortrag handelt von den Ausgrabungen, die seit 1994 im Regensburger Stadtteil Burgweinting stattfanden. Auf einer zusammenhängenden Fläche von 66 Hektar wurden Siedlungsfunde und Gräber aus einer Zeitspanne von ca. 4000 Jahren zwischen Jungsteinzeit und Frühmittelalter geborgen.

25 Jahre nach Beginn der bislang größten Flächengrabung Süddeutschlands werden die Ergebnisse abgeschlossener und noch laufender Forschungen dargestellt. Sie vermitteln einzigartige Einblicke in die kulturgeschichtliche Entwicklung einer Kleinregion am heutigen Stadtrand.

Die Lage in einer der bedeutendsten frühen Kulturlandschaften Bayerns offenbart sich u.a. in spektakulären Fundstücken, wie einer bronzezeitlichen Zierscheibe aus Gold, Holzfässern aus römerzeitlichen Brunnen oder einer Goldscheibenfibel mit Kreuzmotiv.

Berücksichtigt werden auch die Multimedia-Inhalte der Sonderausstellung im Historischen Museum, die neuste Augmented Reality-Technik mit den aktuellen Forschungsergebnissen verbinden.

In Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Regensburg
Männliche Hockerbestattung der jungsteinzeitlichen Glockenbecherkultur (Foto: A. Rauh, ArcTeam GmbH)
Mittwoch12.02.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Bayerische Literaturgeschichte von Tassilo bis Gerhard Polt

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Augsburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Klaus Wolf lehrt als Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Bayern an der Universität Augsburg. Er liest aus seiner 2018 im Verlag C.H. Beck erschienenen Bayerischen Literaturgeschichte. Darin geht es um 1300 Jahre Geschichte der Literatur auf dem Gebiet des heutigen Bayern, die hier knapp, kundig und anhand vieler Beispiele vorgestellt werden. Beim Vortrag werden insbesondere auch Kostproben zur Literatur der Oberpfalz gegeben.

Titelbild der "Bayerischen Literaturgeschichte" von Klaus Wolf (Quelle: Verlag C.H.Beck)
Donnerstag13.02.
Hauptverein Regensburg

Der städtische Raum zwischen Römerzeit und Spätantike

Kontinuität, Diskontinuität und Wandel
Workshop und Abendvortrag von Prof. Dr. Rubina Raja, Professorin für Klassische Archäologie an der Universität Aarhus/Dänemark
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Mit Beständigkeit und Wandel des städtischen Raums vom Alten Rom zur Spätantike befassen sich ein Workshop (14:00 Uhr - 17:30 Uhr) und ein Abendvortrag (18:30 Uhr) des an der Universität Regensburg angesiedelten DFG-Graduiertenkollegs „Metropolität in der Vormoderne“. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung steht die multidisziplinäre Untersuchung von urbanen Räumen als komplexen historischen Gebilden mit ihrer langen, von Konjunkturen und Katastrophen geprägten Biographie.

Alle historisch bzw. archäologisch Interessierten sind herzlich eingeladen, Einblick in die Forschungsaktivitäten des DFG-Graduiertenkollegs zu gewinnen. Weitere Informationen zum Forschungsprogramm sowie, sukzessive, zur Veranstaltung finden sich unter www.metropolitaet.ur.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In Zusammenarbeit mit DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ an der Universität Regensburg und Danish Research Foundation
Archäologische Ausgrabungen (Foto: Hulki Okan Tabak on Unsplash)
Hauptverein Regensburg

„Apostel für die Schönheit“

Max Schultze (1845 – 1926) als Architekt, Künstler, Alpinist, Natur- und Heimatschützer
Vorträge von Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid, Dr. Jörg Zedler, Dr. Irmhild Elisabeth Heckmann, Dr. Andreas Nierhaus, Lisa Landl B.A., Dr. Wolfgang Baumann, Prof. Julian Jachmann und Mitarbeiter, Dr. Adina Christine Rösch, Dr. Hermann Reidel, Dr. Reiner Meyer, Johannes Paffrath, Gisela Zundel, Patricia Lippert M.A., Werner Dechent, Dr. Anton Schmidt
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das zweitägige wissenschaftliche Symposion beschäftigt sich mit dem Architekten und Künstler Max Schultze, einem typischen Vertreter der sich gegen Ende des 19 Jahrhunderts auch in Bayern formierenden Heimatschutzbewegung. Folgende Themenbereiche sind im Programm vorgesehen:

Sektion I: Historischer und biographischer Rahmen

Sektion II: Architektur, Innenarchitektur und Ausstellungstätigkeit

Sektion III: Malerei, Grafik und Fotografie

Sektion IV: Alpinismus, Natur- und Heimatschutz

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein Sektion Regenburg e.V., mit den Museen der Stadt Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, und mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek
Der Architekt und Künstler Max Schultze (Foto: Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv - Hofbibliothek - Museen)
Mittwoch01.04.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Generalversammlung des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

Ort: Regensburg, Brauereigaststätte Spitalgarten, St.-Katharinen-Platz 1

Die Generalversammlung ist neben dem Ausschuß, dem Vorstand und dem wissenschaftlichen Beirat eines der zentralen Organe des Vereins. Laut § 8 der Satzung ist die ordentliche Generalversammlung zuständig für die Entgegennahme des Jahresberichts, die Entgegennahme der geprüften Jahresrechnung und die Entlastung des Schatzmeisters, die Ernennung von 2 Kassenprüfern für das folgende Geschäftsjahr, die Wahl der Ausschußmitglieder für 3 Jahre, die Änderung der Satzung, die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden sowie für die Entscheidung über die Auflösung des Vereins. Anträge von Mitgliedern für die ordentliche Generalversammlung müssen spätestens bis zum Enden des vorausgehenden Geschäftsjahres beim Vorstand eingereicht werden; das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Hauptverein Regensburg

Das Land zwischen Nordsee und Ostsee. Der Norden Deutschlands

Vereins-Studienfahrt 2020
Leitung: Dr. Martin Dallmeier

Programm: 1. Tag: Regensburg – Fulda – Hildesheim – Lüneburg (Altstadtspaziergang)– 2. Tag: Lüneburg – Lauenburg (Altstadt und Palmschleuse) – Ratzeburg (Dom) – Lübeck (UNESCO-Welterbe Stadtführung) – 3. Tag: Lübeck – Travemünde (Strandbummel) – Bad Segeberg (Marienkirche) – Holsteinische Schweiz Plön (Stadtbummel) – Schleswig (UNESCO-Welterbe Wikingersiedlung Haithabu – Danewerk – St. Petri-Dom – Schloss Gottorf – Fischersiedlung Holm) – 4. Tag: Schleswig – entweder Schiffsausflug zur Hallig Hooge oder zu den Inseln Föhr und Amrum – Seebüll (Historisches Emil-Nolde-Haus) – 5. Tag: Schleswig – Husum (Theodor-Storm-Haus) – Friedrichstadt (Hollandflair in Schleswig-Holstein) – Meldorf (St. Johanniskirche) - Stade (Stadtspaziergang) – Bremen – 6. Tag: UNESCO-Welterbe Bremen (Dom, Rathaus, Altstadtviertel Schnoor) – Bremerhaven (Deutsches Schifffahrtsmuseum – Auswandererhafen) – 7.Tag: Bremen – Worpswede (Künstlerdorf) – Lüneburger Heide (Spaziergang) – Kassel – Würzburg – Regensburg

Auskunft und Anmeldung bis spätestens 12.01.2020 bei Dr. Martin Dallmeier per Telefon (0941-52811), Fax (0941-5843472) oder per E-Mail (martin.dallmeier@graf-dallmeier.de). Detaillierte Informationen im gedruckten Programm.
Der Ratzeburger Dom im Sommer (Quelle: wikipedia.org)