Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Hauptverein Regensburg

Mittwoch 25.03.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Archäologischer Jahresrückblick für Stadt und Landkreis Regensburg

Vortragsabend der Stadtarchäologie Regensburg und des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Die Bandbreite der archäologischen Ausgrabungen hängt davon ab, wo gebaut werden soll und was dort jeweils erhalten ist. Auch der Ausschnitt einer Fundstelle, der gegraben und dokumentiert werden muss, wird durch das Bauvorhaben bestimmt. Überraschungen sind dabei garantiert. Aber es bleibt dem baubedingten Zufall überlassen, ob mal die eine und mal die andere Epoche der Vorgeschichte den Jahresrückblick dominiert. In diesem Vortrag werden Neuentdeckungen römischer und mittelalterlicher Datierung den Schwerpunkt bilden.

Eintritt frei
Römische Denare aus Sarching (Foto: Philipp Ciossek, ArcTron)
Samstag 28.03.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Burglengenfeld – „das gewaltige Landgericht am Nordgau”

hören & sehen mit Reinhard Hanausch
Exkursion mit Führung durch Dr. Margit Berwing-Wittl, Burglengenfeld
Treffpunkt: Burglengenfeld, Marktplatz

Bereits 817 war mit dem Almenhof eine Siedlung in Burglengenfeld urkundlich erwähnt  worden. Burg und Urhöfe zeugen vom Beginn der Stadt im 11. und 12. Jahrhundert. 1542 erhielt Burglengenfeld dann Stadtrechte und Wappen. Ab 1777 war die Stadt im Besitz des bayerischen Herzogs. Vor 40 Jahren ging Burglengenfeld nochmal in die Geschichte ein: Am 26./27.07.1986 kamen über 100.000 Menschen zum Anti-WAA-Festival, um gegen den Bau der geplanten Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf zu protestieren.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Blick auf die Burg Burglengenfeld (Foto: Klaus Leidorf)
Mittwoch 22.04.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Generalversammlung des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Gemäß § 8 Abs. 3 unserer Satzung ergeht hiermit herzliche EINLADUNG zur ordentlichen Generalversammlung 2026 am Mittwoch, 22. April 2026, um 19 Uhr im Großen Runtingersaal des Runtingerhauses (Keplerstraße 1, 93047 Regensburg). Die Veranstaltung findet hybrid statt. Stimmberechtigt sind jedoch nur die tatsächlich anwesenden Mitglieder.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2025 und Vorlage des Jahresabschlusses 2025
3. Bericht über die Kassenprüfung
4. Feststellung des Jahresabschlusses 2025 und Entlastung des Vorstandes
5. Beschluss des Haushaltsplans für das Geschäftsjahr 2026
6. Ernennung der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2026
7. Vertrag des Historischen Vereins mit der Stadt Regensburg
8. Ehrung langjähriger Mitglieder
9. Informationen
10. Sonstiges

Das Protokoll der Generalversammlung vom 2. April 2025 und die Vereinschronik 2025 können in Kürze zu den üblichen Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle oder unter www.hvor.de/downloads eingesehen werden. Über eine zahlreiche Teilnahme an der Generalversammlung des Historischen Vereins würde sich die Vorstandschaft sehr freuen.

gez.
Dr. Thomas Feuerer
1. Vorsitzender

Das Vereinslogo (Foto: Historischer Verein)
Mittwoch 13.05.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Rätsel der Steinernen Brücke – Update

Werkbericht von Dr. Lutz-Michael Dallmeier, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Die Zusammenschau von neueren archäologischen Grabungsbefunden und alten Schriftquellen gestattet erstaunliche Neuerkenntnisse über die Steinerne Brücke. Daraus resultiert ein Rekonstruktionsversuch des ursprünglichen Erscheinungsbilds unseres „mittelalterlichen Weltwunders“, das heuer 780 Jahre alt wird und noch immer viele Rätsel aufgibt. Vorgestellt werden zwei verschwundene erste Tore, eine überraschend gewaltige Gesamtlänge der Brücke und manch anderes, was über bisher Bekanntes hinausgeht.

Eintritt frei.
Stadtseitiger Brückenkopf der Steinernen Brücke. Skizze der vermutlichen Situation im 12. Jh., hinterlegt der spätere Brückturm (Grafik: Lutz-Michael Dallmeier auf Basis M. Merian)
Samstag 16.05.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Mainkofen – von der Reformpsychiatrie zur NS-Euthanasie

hören & sehen mit Reinhard Hanausch
Führung mit dem Leiter der Gedenkstätte Jochen Rössler, Mainkofen

Im ländlichen Jugendstil erbaut wurde das Klinikum Mainkofen 1911 als „Heil- und Pflegeanstalt“ eröffnet und galt als beispielhaft für die damalige Reformpsychiatrie. 1933-45 fanden über 1300 psychisch oder körperlich beeinträchtigte Menschen durch das NS-Euthanasieprogramm dort den Tod. Über 500 meist Jugendliche wurden zwangssterilisiert. Erst 2014 wurde eine Gedenkstätte für die Opfer im heutigen Klinikum und akademischem Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg eingerichtet.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Bezirksklinikum Mainkofen (Foto: Reinhard Hanausch)
Samstag 18.07.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Chammünster und Burg Runding

hören & sehen mit Reinhard Hanausch
Führung mit Erich Piendl, Cham, und Wolfgang Kagermeier, Runding

Die Urkirche des Oberen Bayerischen Waldes, Chammünster, die alte "cella apud chambe", ist der Ort, von dem aus der christliche Glaube in den Bayerisch-Böhmischen Wald hinein und weit darüber hinaus getragen wurde. Bis in das Jahr 739 reichen ihre Wurzeln zurück, als hier Regensburger Mönche eine klösterliche Niederlassung gründeten.
Nicht weit davon entfernt liegen die imposanten Reste der ehemals größten Burganlage des Bayerischen Waldes: Runding. Das Gründergeschlecht der Runtinger stand in Diensten der Markgrafen von Cham und Vohburg, als die Burg durch sie  bereits vor 1100 von ihnen angelegt wurde.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Burg Runding, Ausschnitt aus einem kolorierten Stahlstich von Johann Gabriel Freidrich Poppel, 1846 (Repro: Reinhard Hanausch)
Sonntag 13.09.
Hauptverein Regensburg

NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur

Der "Tag des offenen Denkmals" 2026 in der Stadt Regensburg

„Denkmale und Infrastruktur“, so lautet das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals®. Prächtige mittelalterliche Kaufmannshäuser: Doch was wären diese ohne einen Brunnen? Friedhöfe: Orte der Gedenkkultur. Aber ihre Anlage diente auch der Verbesserung der Hygiene in der historischen Stadt. Denkmäler der Infrastrukturgeschichte stehen meist nicht im Mittelpunkt. Doch dieses Jahr soll der Blick auf sie gerichtet werden. Stadt und Kooperationspartner haben dazu ein vielfältiges und kostenloses Programm erstellt. Dieses ist vorab rechtzeitig in gedruckter Form in den Tourismusbüros und beim städtischen Amt für kulturelles Erbe sowie digital unter www.regensburg.de/denkmaltag erhältlich.

Teilnahme kostenlos. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Amt für kulturelles Erbe der Stadt Regensburg.
Das Gebäude Holzländestraße 5 birgt ein jüdisches Ritualbad (Foto: Stadt Regensburg)
Samstag 19.09.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Flußspat und Karnerkosmos – zum Bergbau um Nabburg und zum Karner von Perschen

hören & sehen mit Reinhard Hanausch
Führung mit Franz Grundler, Nabburg

Wir besuchen die REMISE, ein Privatmuseum des Franz Grundler in Nabburg, und erfahren dort Merkwürdiges über die regionale Geschichte des Bergbaues und den hier geförderten Flußspat. Danach widmen wird uns dem Perschener Karner – ein Edelstein der Romanik. Seine Doppelfunktion: Beinhaus und Auferstehungskapelle! Nach einem kleinen Vortrag besuchen wir den Karner und seine romanische Kirche St. Peter und Paul in Perschen sowie den angrenzenden Edelmannshof. Der seit 1605 ursprünglich erhaltene Dreiseithof ist mit der dazugehörigen romanischen Kirche und dem Karner eines der wichtigsten Zeugnisse bäuerlicher Architektur in der Oberpfalz.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Ausschnitt aus einem Fresko in Peschen (Foto: Marie Amrei - wikimedia commons)
Mittwoch 23.09.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Georg Heinrich Paritius

Der Regensburger Schreibmeister im Lichte einer digitalisierten Welt
Vortrag von Johann Georg Maierhofer, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Kalligraf Johann Georg Maierhofer stellt das Regensburger Schreibmeisterbuch des Georg Heinrich Paritius (1675-1725) vor. Sie erfahren, warum Sie sich kein X für ein U vormachen lassen sollen, wie man Fraktur miteinander redet und bekommen Einblicke in die Bedeutung der Handschrift für das persönliche Wohlbefinden.

Eintritt frei.
Georg Heinrich Paritius, Ausschnitt aus einem zeitgenössischen Kupferstich von Wolfgang Philipp Kilian (Repro: Georg Maierhofer)
Sonntag 15.11.
18:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Elisabeth, Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich

Gesichter einer Frau
Lesung von Dr. Marita A. Panzer, Regensburg
Ort: Alteglofsheim, Schloss Alteglofsheim, Am Schloßhof 1, Kaisersaal

Elisabeth, genannt Sisi, wird zumeist als Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn wahrgenommen. Ihre bayerische Herkunft rückt dabei weitgehend in den Hintergrund. Obwohl durch Heirat eine Habsburgerin, bleibt sie doch eine Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach. Dr. Marita A. Panzer stellt in ihrer neuen Biografie Elisabeth daher als Herzogin in Bayern besonders heraus. Sie zeigt sie im Rahmen ihrer Familie, ihr Aufwachsen in München und Possenhofen sowie die lebenslange Verbundenheit mit ihrer bayerischen Heimat. Dabei kommen alle Aspekte ihres Lebens zum Tragen: So werden die vielen Gesichter dieser Frau, dieser Widerstrebenden, Überforderten, Fliehenden, Gescheiterten und Tragischen, aber auch Romantischen, Mutigen und Populären, aufgezeigt.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Schloss Alteglofsheim e. V.
Elisabeth, Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich (Foto: commons.wikimedia.org)