Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Das Programm

Das Veranstaltungsprogramm des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg erscheint halbjährlich auch in gedruckter Form. Die aktuelle Broschüre können Sie hier herunterladen.

Freitag06.08.
16:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Die Burganlage Parsberg nach Abschluss der Sanierungsmassnahmen

Führung mit Stadtheimatpfleger und Museumsleiter Ernst Olav, Parsberg
Treffpunkt: vor dem Eingang der Burg

Die auf einem Kalksteinplateau hoch über der Stadt thronende einstige Festung wurde 1205 erstmals urkundlich erwähnt und im 16. und 17. Jahrhundert zu einem großen Schlosskomplex ausgebaut. Bis 1730 war es Sitz des Parsberger Rittergeschlechts, ging dann an die Grafen von Schönborn, wurde 1792 von Kurfürst Karl Theodor von Bayern erworben und gelangte schließlich in den Besitz des Freistaates Bayern. Ab 1981 wurde im unteren Teil der Anlage ein Museum eingerichtet, das heute auf 1200 Quadratmeter einen umfassenden Einblick in die Regionalgeschichte seit ihren Anfängen vermittelt.

Die seit 2010 laufenden Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten wurden Ende 2019 mit der Dach- und Fassadensanierung der oberen Burg und der Renovierung der beiden markanten Zwiebeltürme zum Abschluss gebracht. Im Zuge dieser Maßnahmen erfolgte auch der Abriss des alten Hirschenkellers und der Neubau eines mittlerweile preisgekrönten Veranstaltungsgebäudes durch das Regensburger Architekturbüro Gebauer.Wegerer.Wittmann, das sich behutsam in das Gesamtensemble der Burganlage einfügt.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten.

Eintritt: 5 Euro; für HV-Mitglieder kostenfrei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Burgmuseum Parsberg
Die Burg in Parsberg auf einer alten Postkartenansicht (Foto: Burgmuseum Parsberg)
Sonntag15.08.
11:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Max Schultzes "Projekt Falkenstein" für König Ludwig II.

Vortrag von Dr. Adina Rösch, Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg
Ort: Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Burgschloss Falkenstein, das König Ludwig II. von Bayern ab 1883 nahe Pfronten zu errichten beabsichtigte. Allerdings blieb durch den tragischen Tod des Königs 1886 eines der spektakulärsten Bauwerke des Historismus unverwirklicht.

Die Bedeutung des Schlossbauprojekts belegen bis heute rund 400 Entwürfe, Modelle, Gemälde, kunsthandwerkliche Objekte und Fotografien, von denen die meisten unter dem fürstlich thurn-und-taxischen Baurat Max Schultze (1845-1926) entstanden sind. Anhand dieser Objekte lässt sich die Planungsgeschichte des Bauwerks sowie sein Aussehen in den verschiedenen Planungsphasen rekonstruieren. Während der Außenbau sowie mehrere Innenräume gotisierend gestaltet werden sollten, wäre einzig das Schlafgemach im byzantinischen Stil entstanden. Vorbildlich für den Burgschlossbau waren daher unter anderem Bauten wie die Hagia Sophia in Istanbul, San Marco in Venedig, der Eschenheimer Turm in Frankfurt oder eben auch Schloss Neuschwanstein.

Anmeldung per E-Mail an museen@regensburg.de. Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Max-Schultze-Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel finden Sie unter www.maxschultze.de.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Museen der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek und mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg
Ausschnitt aus dem Gemälde "Ostansicht von Burgschloss Falkenstein" von Max Schultze, vor 1925 (Foto: Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)
Sonntag12.09.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Tag des offenen Denkmals

Gut Hötzing im Wandel der Zeit
Führung von Florian Gruber M.A., Cham
Ort: Schorndorf, Gut Hötzing, Hötzing 1

Ein altes Sprichwort sagt, dass die Welt generell nach dem Schein urteilt! Genau so lässt sich vielfach auch das heutige Verhältnis von Mensch und Denkmal umschreiben, wobei Täuschung und Realität oftmals nicht gar so weit auseinanderliegen, wie man vielleicht denken mag. Doch warum lassen wir uns eigentlich so gerne hinters Licht führen, wenn doch die Wirklichkeit oftmals wesentlich spannender ist als die Illusion? Gerade aus dieser Frage erwachsen, möchte sich die Regionalgruppe Cham des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg am Tag des offenen Denkmals 2021 mit Illusionen, Täuschungen und der Originalität unserer Denkmäler beschäftigen, wobei das „Sein“ dabei an erster Stelle steht. Gäbe es doch ohne Original und Materialität weder Täuschung, Retusche noch Rekonstruktion, zumal historische Gebäude nur dann Geschichten erzählen können, wenn die Spuren der Vergangenheit zu erkennen sind. Daher freuen wir uns, sie am 12.09. auf Gut Hötzing begrüßen zu dürfen. 

Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 06.09.2021 zwingend erforderlich. Die Anzahl der Führungen richtet sich nach den Anmeldungen. 

Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Historische Luftbildaufnahme von Gut Hötzing (Foto: Familie Stangl)
Hauptverein Regensburg

Simultaneen im deutschen Sprachraum

Visionen und Realitäten interkonfessionellen Zusammenlebens
Ökumenisches Symposium mit zahlreichen Referenten
Ort: Sulzbach-Rosenberg, Gotisches Rathaus, Großer Saal, Luitpoldplatz 25

Das 1652 eingeführte „Sulzbacher Simultaneum“ war nicht das einzige interkonfessionelle Experiment seiner Art. Schon ab 1524 nutzte man den Bautzener Dom „simultan“, ebenso manch andere Kirche etwa im Schwäbischen und in der Pfalz, in Westfalen oder im Elsass. Was das frühe Oberpfälzer „Ökumene“-Modell ausmacht, wie andere Simultaneen funktionierten oder welche aktuellen Impulse von gemeinsamer Kirchennutzung ausgehen können (bis hin zum „Simultankirchenradweg“), beleuchten schlaglichtartig die Beiträge eines ökumenischen Symposiums im Herbst 2021, das auch kulturelle Bonbons bietet.

Weitere Informationen unter www.simultankirchen.de; Anmeldung per E-Mail an symposium@simultankirchen.de.

Eintritt frei. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Simultankirchen i.d.Opf. e.V. sowie den Bistumsgeschichtsvereinen Eichstätt und Regensburg, dem Verein für Bayerische Kirchengeschichte etc.
Wie Geschwister in der Silhoutte der Sulzbacher Altstadt: ehem. Simultankirche St. Marien (seit 1957 kath.) und evang. Christuskirche (Foto: Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg)
Samstag18.09.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Otnant

Die Landgrafen von Leuchtenberg und ihre Bedeutung für die Entwicklung der nördlichen Oberpfalz

26. Otnant-Gespräch
Ort: Pfreimd oder Leuchtenberg (wird noch bekannt gegeben)

Die Landgrafen von Leuchtenberg prägten über Jahrhunderte das Schicksal und die Entwicklung der nördlichen Oberpfalz. Ihre Besitzungen reichten vom Fichtelgebirge über das heutige Stiftland, die Kemnather Gegend, die Territorien um ihre Stammburg bis ins Naabtal bei Pfreimd, ihrer späteren Residenz. Zeitweise übten sie ihre Herrschaft auch über Pegnitz, Grünsfeld bei Würzburg und Teile des Bayerischen Waldes aus. Ihre Königsnähe verlieh ihnen eine einflussreiche Position in der Reichspolitik, brachte sie aber auch immer wieder in finanzielle Nöte. So war die Geschichte des Landgrafengeschlechtes bis zu ihrem Aussterben vor 375 Jahren im Jahr 1646 ein dauerndes Auf und Ab. Trotz ihrer Relevanz hat es seit der Untersuchung von Illuminatus Wagner in den 1950er Jahren kaum eine intensivere Beschäftigung mit den Landgrafen mehr gegeben. Zeit also, dies zu ändern.

Vorgesehenes Tagungsprogramm
10:00 Uhr: Tobias Appl: Landgraf Ulrich I. und die Wittelsbacher
10:45 Uhr: Christian Malzer: Die Memorial- und Klosterpolitik der Landgrafen
13:00 Uhr: Bernhard Fuchs: Städtegründungen und Städteausbau der Leuchtenberger im 14. und 15. Jahrhundert
13:45 Uhr: Josef Bauer: Die Konfessionspolitik der Landgrafen im Zeitalter der Reformation
14:30 Uhr: Führung durch die Burgruine Leuchtenberg oder durch Pfreimd

Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an rg.otnant@gmail.com ist zwingend erforderlich.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Burgruine Leuchtenberg, Stammsitz des Landgrafengeschlechtes (Foto: Bernhard Fuchs)
Samstag18.09.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Reformation und Gegenreformation in der Oberen Pfalz (1538-1628).

Rundgang in der Altstadt von Amberg.
Führung mit Kreisheimatpfleger Dieter Dörner.
Treffpunkt: Hochzeitsbrunnen am Amberger Marktplatz.

In Amberg, der Hauptstadt der Oberen Pfalz bis 1810, zeigt sich beispielhaft die wechselhafte Konfessionspolitik, die im 16. Jahrhundert die ganze Region in Aufruhr versetzte. Amberger Bürgersöhne studierten damals bevorzugt in Wittenberg und die Stadt pflegte enge Handelsbeziehungen zu Nürnberg, der Hochburg des Protestantismus in Deutschland. So sprang der lutherische Funke zum Leidwesen des Klerus und vor allem auch der hier ansässigen Franziskaner bald nach Amberg über. Auf Wunsch des Rates der Stadt kam 1538 ein lutherischer Prediger nach Amberg. Der damals regierende Pfalzgraf Friedrich, der spätere Kurfürst Friedrich II., war in religiösen Dingen wankelmütig. Er wollte weder seine evangelische Frau, noch seinen katholischen Kaiser verärgern. Nach ihm kam Kurfürst Ottheinrich, der den lutherischen Glauben vehement durchsetzte. Doch dabei blieb es nicht. Die Lutheraner wurden von den Calvinisten, diese wieder von den Lutheranern und diese wieder von den Calvinisten abgelöst. So hatte die Obere Pfalz in 80 Jahren bis zur Gegenreformation theoretisch fünfmaligen Glaubenswechsel. „Theoretisch“, weil sich das Volk im Gegensatz zur Pfalz am Rhein zum Leidwesen der Regierenden weigerte, calvinisch zu werden. Nach der verlorenen Schlacht am Weißen Berg bei Prag begann unter dem bayerischen Herzog Maximilian die Gegenreformation. Die Jesuiten, mit der Rekatholisierung beauftragt, begeisterten mit ihren Prozessionen, Passionsspielen, mit dem barocken Überfluss das Volk: Nur, katholisch wollte es nicht werden. Bis schließlich Maximilian, inzwischen Kurfürst, 1628 sagte: „katholisch werden oder auswandern“!

Bei unserem Stadtrundgang kommen die Ereignisse in der Zeitspanne von 80 Jahren zwischen Reformation und Gegenreformation in der Oberen Pfalz ausführlich zur Sprache.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten. Eintritt: 8 Euro; für HV-Mitglieder kostenfrei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg.
Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz (1482-1556) Gemälde, um 1544 (Amberg, Stadtmuseum; Foto: Dieter Dörner)
Sonntag19.09.
11:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Neueste Forschungen zu Max Schultze als Maler und Zeichner

Vortrag von Dr. Alexandra Demberger, Innsbruck
Ort: Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Max Schultze (1845-1926) war nicht nur ein begabter Architekt, sondern auch ein talentierter Maler und Zeichner. Seine künstlerische Ader lässt sich auf die bedeutende Münchner Malerfamilie Dorner zurückführen. Als „Apostel für die Schönheit“ machte Schultze es sich zur Aufgabe, auf die Naturschönheiten der Berge und Landschaften aufmerksam zu machen. Auf anspruchsvollen alpinen Wanderungen und Besteigungen entstanden präzise topografische Skizzen. Reisen in südliche Regionen ließen eindrucksvolle Landschaftsaquarelle entstehen. Besonders reizte Schultze seine Heimat Garmisch mit der mächtigen Zugspitze. Doch auch die Porträtmalerei scheint ihn beschäftigt zu haben - vielleicht mehr, als uns heute bekannt ist.

Anmeldung per E-Mail an museen@regensburg.de. Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Max-Schultze-Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel finden Sie unter www.maxschultze.de.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Museen der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek und mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg
Ausschnitt aus dem Aquarell "Drei Zinnen" von Max Schultze aus dem Jahr 1901 (Foto: Sammlung W. Reng, Partenkirchen)
Dienstag21.09.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Abrissbirne und Abbruchantrag

Denkmalschutz vor 1973 an Regensburger Beispielen
Vortrag von Dr. Maximilian Fritsch, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Am 1. Oktober 1973 trat das Bayerische Denkmalschutzgesetz in Kraft. Bis dahin fehlten die gesetzlichen Grundlagen, um Denkmäler zu schützen, so ist es öfter bei Vorträgen zu hören. Diese These wird aber zu selten einer Betrachtung unterzogen, ob oder in welchem Umfang sie den Tatsachen entspricht. Anhand der Beispiele des Dollingerhauses, der Römermauer an der D.-Martin-Luther-Straße und des Hortenneubaus stellt der Referent die zwei wesentlichen Entwicklungsabschnitte des Denkmalrechts jener Zeit in Bayern vor.

Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung und Rückbestätigung unbedingt erforderlich schriftlich bei Abt. Untere Denkmalschutzbehörde, Keplerstr. 1, 93047 Regensburg oder per Email an denkmalpflege@regensburg.de.

Eintritt frei. Ein Angebot des Heimatpflegers der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg
Abriss-Situation vor 1973 (Foto: Bilddokumentation der Stadt Regensburg)
Mittwoch06.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Das Schottenportal der Regensburger Kirche St. Jakob

Baugeschichte – Bedeutung – Ikonographie – denkmalpflegerische Probleme
Vortrag von Prof. Dr. Achim Hubel, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das Schottenportal aus dem 3. Viertel des 12. Jahrhunderts ist das aufwendigste und figurenreichste Portal der Romanik in Deutschland. Da es sich um eine in Deutschland einzigartige romanische Bilderwand handelt, ist zu fragen, welche Vorbilder die Auftraggeber in anderen Ländern gesehen hatten. Eine Besonderheit ist auch die ungewöhnliche Bautechnik, in der das Portal errichtet wurde. Viele Hypothesen sind zu der Frage aufgestellt worden, was das umfangreiche Skulpturenprogramm dem Betrachter vermitteln will. Welche Interpretation kann aus heutiger Sicht überzeugen? 1994 wurde zum Schutz des gefährdeten Portals eine Vorhalle aus Glas errichtet, die jedoch weitere Schäden nicht verhindern konnte. Am schlimmsten ist die schwarze Gipskruste auf der Oberfläche des Portals, welche die Diffusion der Feuchtigkeit aus dem Stein heraus verhindert, so dass durch Salz- und Frostsprengung die empfindliche Oberfläche der Skulpturen schwer beschädigt wird. Was kann man heute dagegen tun?

Bitte beachten Sie: Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass.

Eintritt frei.
Das Schottenportal in Regensburg (Foto: Gerald Richter)
15:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Das 500jährige Reformationsjubiläum in Beratzhausen.

Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Die Familie der Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter des Luthertums.
Symposion mit mehreren Referenten

Freitag, 22.10.21, 15.00 Uhr:

Das Freihaus der Stauffer zu Ehrenfels in Regensburg und das evangelisches Leben in der Reichsstadt zwischen 1522 und 1570. Führung mit Frau Dr. Rosa Micus; Treffpunkt: Regensburg, Obermünsterstr. 9

Samstag, 23.10.21, Beratzhausen, Zehentstadel

13.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Das 500jährige Reformationsjubiläum in Beratzhausen“ (Dr. Christine Riedl-Valder)

Ab 14.00 Uhr: Vortragsreihe „Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Die Familie der Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter des Luthertums" (Begrüßung: Dr. Thomas Feuerer; Vorträge: Dr. Werner Chrobak; Dr. Manfred Jehle, Dr. Rosa Micus, Dr. Marita A. Panzer, Dr. Hermann Reidel, Prof. Dr. Diethard Schmid).

Sonntag, 24.10.21, Evangelische Erlöserkirche, Beratzhausen, Staufferstr. 25

Mittelaltermarkt

Ab 15.00 Uhr: Auf den Spuren der Stauffer zu Ehrenfels durch Beratzhausen. Führung mit Dr. Christine Riedl-Valder. Treffpunkt: Argula-von-Stauff-Denkmal auf dem Parkplatz der evangelischen Erlöserkirche.

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen und der Evangelischen Gemeinde Hemau-Nittendorf.
Donnerstag25.11.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Helden der Demokratie?

Bayern 1920-1923
Musikalisch-szenische Lesung mit Maria Well, Dr. Georg Schulz und Dr. Markus Schmalzl, München und Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Bayern vor einhundert Jahren. Das Land ist gezeichnet vom verlorenen Weltkrieg, von Hunger und Wirtschaftskrise. Zugleich schreiten technischer Fortschritt und Mobilität rasch voran. Derweil versuchen Radikale von links und rechts, der ersten Demokratie auf bayerischem Boden ein schnelles Ende zu bereiten. In einer musikalisch-szenischen Lesung zeichnen Maria Well (NouWell Cousines), Dr. Georg Schulz und Dr. Markus Schmalzl ein historisches Stimmungsbild der Weimarer Krisenjahre in Bayern.

Bitte beachten Sie: Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass.

Eintritt frei.
Detail aus einem Regensburger Notgeldschein im Nennwert von 500.000 Mark aus dem Jahre 1923 (Foto: HVOR)