Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Das Programm

Das Veranstaltungsprogramm des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg erscheint halbjährlich auch in gedruckter Form. Die aktuelle Broschüre können Sie hier herunterladen.

Freitag30.04.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Oberpfälzer Wallfahrten nach Altötting

Vortrag von Dr. Irmgard Siede, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Ort: Beratzhausen, Zehentstadel, Paracelsusstr. 29

Jedes Jahr machen sich viele Gruppen von Fuß- und Radwallfahrern aus der ganzen Oberpfalz (u.a. aus Sulzbach, Velburg, Daßwang, Regensburg, Schwandorf, Beratzhausen, Oberpfraundorf, Hemau, Painten und Cham) auf den Weg zur Schwarzen Madonna nach Altötting. Der Vortrag der Sammlungsleiterin und wissenschaftlichen Kuratorin an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim wird die Ursprünge und Hintergründe dieser Pilgerfahrt beleuchten, auf die Gnadenbildkopien eingehen (z.B. auf dem Freiberge bei Lauterhofen, Oberpfalz) und danach fragen, wie Wallfahrten von Fürsten den Kult dieser Gnadenbilder förderten. Dabei kommen auch andere schwarze Marienbilder, wie die schwarze Muttergottes in Niedermünster (Regensburg) oder das Loreto-Gnadenbild in Sulzbach-Rosenberg zur Sprache.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen
Die Schwarze Madonna von Altötting mit Gnadenrock (Foto: Bischöfliche Administration der Heiligen Kapelle, Altötting)
Dienstag04.05.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Der südliche Altlandkreis Amberg in alten Ansichten

Vortrag von Josef Schmaußer, Ursensollen
Ort: KEB-Bildungszentrum, Amberg, Dreifaltigkeitsstraße 3

Postkarten waren vor ca. 120 Jahren so modern wie heute E-Mails oder andere digitale Nachrichten. Interessant für den Heimatkundler sind vor allem Aufnahmen, welche ein Bild der Orte in unserem Landkreis vor ca. 130 Jahren vermitteln. Wer besaß zu dieser Zeit schon einen Fotoapparat? Auffällig ist oft auch die teils hervorragende Qualität dieser Druckerzeugnisse. So sind für viele Heimatkundler historische Postkarten ein begehrtes Sammelobjekt.

Anmeldung bis 28. April 2021 per E-Mail an geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de. Es erfolgt keine Bestätigung, doch eine Rückmeldung falls die Veranstaltung nicht stattfindet.

Eintritt frei.
Gruß aus Utzenhofen, heute Gemeinde Kastl (Foto: Privatarchiv Josef Schmaußer)
Mittwoch05.05.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Generalversammlung des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

Online-Mitgliederversammlung
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1

Die Generalversammlung ist neben dem Ausschuß, dem Vorstand und dem wissenschaftlichen Beirat eines der zentralen Organe des Vereins. Laut § 8 der Satzung ist die ordentliche Generalversammlung zuständig für die Entgegennahme des Jahresberichts, die Entgegennahme der geprüften Jahresrechnung und die Entlastung des Schatzmeisters, die Ernennung von 2 Kassenprüfern für das folgende Geschäftsjahr, die Wahl der Ausschußmitglieder für 3 Jahre, die Änderung der Satzung, die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden sowie für die Entscheidung über die Auflösung des Vereins.

Nachdem die Generalversammlung im letzten Jahr pandemiebedingt nicht durchgeführt werden konnte, soll sie heuer wegen der anstehenden Neuwahlen auf jeden Fall stattfinden, und zwar der Umstände halber in Form einer reinen Online-Mitgliederversammlung, was derzeit gemäß dem sog. Corona-Abmilderungsgesetz abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs rechtlich möglich ist.

Die Zugangsdaten werden den Mitgliedern mit dem Einladungsschreiben kommuniziert.
Samstag08.05.
13:00 Uhr
Regionalgruppe Otnant

Die Wüstung Harpfersreuth – ein leuchtenbergisches Lehen im Steinwald

Führung von Erich Schraml, Fuchsmühl
Treffpunkt: Wanderparkplatz am Weissenstein an der Staatstrasse St 2121 (Friedenfels - Poppenreuth)

Die heutige Wüstung Harpfersreuth liegt im Kernbereich der ehemals nothafftischen Herrschaft Weissenstein. Heute gehört das Gebiet zum Gutskomplex des Freiherrn Eberhard von Gemmingen. Die Exkursion soll zum einen die Möglichkeit bieten, die Ortslage der Wüstung (Wegesituation, Terrainverhältnisse etc.) zu interpretieren, da die heutige Staatsstrasse 2121, von Friedenfels nach Poppenreuth, die historischen Gegebenheiten visuell verfälscht und zum anderen die Besonderheit eines ehemals leuchtenbergischen Lehens, innerhalb des nothafftischen Herrschaftsbereichs zu beleuchten. Kartenmaterial und eine Zusammenstellung der historischen Daten wird als Handout bereitgestellt.
Die Durchführung der Exkursion wird von den örtlichen, aktuellen „Coronarestriktionen“ abhängig gemacht, deshalb ist eine kurzfristige Verlegung des Termins, zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Aus dem gleichen Grund, ist eine Begrenzung der Teilnehmer, je nach Beteiligung möglich. Die allgemeinen Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung sind während der Exkursion ebenfalls einzuhalten.

Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an rg.otnant@gmail.com ist zwingend erforderlich.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Flurstück "Harpfersreuth" im Steinwald (Foto: Erich Schraml)
Mittwoch12.05.
16:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Die Burganlage Parsberg nach Abschluss der Sanierungsmassnahmen

Führung mit Stadtheimatpfleger und Museumsleiter Ernst Olav, Parsberg
Treffpunkt: vor dem Eingang der Burg

Die auf einem Kalksteinplateau hoch über der Stadt thronende einstige Festung wurde 1205 erstmals urkundlich erwähnt und im 16. und 17. Jahrhundert zu einem großen Schlosskomplex ausgebaut. Bis 1730 war es Sitz des Parsberger Rittergeschlechts, ging dann an die Grafen von Schönborn, wurde 1792 von Kurfürst Karl Theodor von Bayern erworben und gelangte schließlich in den Besitz des Freistaates Bayern. Ab 1981 wurde im unteren Teil der Anlage ein Museum eingerichtet, das heute auf 1200 Quadratmeter einen umfassenden Einblick in die Regionalgeschichte seit ihren Anfängen vermittelt.

Die seit 2010 laufenden Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten wurden Ende 2019 mit der Dach- und Fassadensanierung der oberen Burg und der Renovierung der beiden markanten Zwiebeltürme zum Abschluss gebracht. Im Zuge dieser Maßnahmen erfolgte auch der Abriss des alten Hirschenkellers und der Neubau eines mittlerweile preisgekrönten Veranstaltungsgebäudes durch das Regensburger Architekturbüro Gebauer.Wegerer.Wittmann, das sich behutsam in das Gesamtensemble der Burganlage einfügt.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten.

Eintritt: 5 Euro; für HV-Mitglieder kostenfrei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Burgmuseum Parsberg
Die Burg in Parsberg auf einer alten Postkartenansicht (Foto: Burgmuseum Parsberg)
Sonntag16.05.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Auf den Spuren des Chamer Stadtschlosses

Vom landesherrlichen Sitz zum Brauereigebäude
Führung von Florian Gruber M.A., Cham
Ort: Cham, Biertor/Höchstetterbrauerei, Meranweg

Für jeden sichtbar und dennoch verborgen! So oder so ähnlich könnte man die bauliche Entwicklung der Höchstetterbrauerei umschreiben, welche ursprünglich den Sitz des Chamer Pflegers beherbergte. Oder hätten sie z. B. gedacht, dass es in dem Gebäude Bereiche gibt, welche bis ins frühe 15. Jahrhundert zurückreichen? Wohl eher nicht, und dennoch sind sie da! Selbst die Brandschatzung der Stadt Cham im Österreichischen Erbfolgekrieg durch Franz Freiherr von der Trenck lässt sich auch heute noch klar und deutlich an den Mauern ablesen, wobei dieser Abschnitt der Chamer Stadtgeschichte maßgeblich für das heutige Aussehen der ehemaligen Brauerei verantwortlich ist. Lassen sie sich also davon überraschen, was dieses spannende Objekt noch alles zu bieten hat! Laufen wir doch gerade Gefahr, dieses wertvolle Zeugnis aus vergangener Zeit durch einen drohenden Abbruch für immer zu verlieren.

Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 10.05.2021 zwingend erforderlich. Die Anzahl der Führungen richtet sich nach den Anmeldungen. Treffpunkt am Wicki-Wäldchen.

Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Die Brauerei Höchstetter/ehemaliges Stadtschloss am Chamer Meranweg (Foto: Uschi Gillitzer)
Mittwoch19.05.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron

Vortrag von Dr. Günter Müchler, Köln
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Taten verblassen im Lauf der Geschichte. Es ist das Leben Napoleons, das bis heute in den Bann schlägt. Aufgestiegen aus dem Nichts, Kaiser der Franzosen und Herr über Europa, dann verstoßen aus dem Olymp, schließlich jämmerlich gestorben als Verbannter, hat er die Grenzen des Menschseins ausgemessen wie kein Zweiter. 
Dr. Günter Müchler war hauptberuflich Journalist und viele Jahre Programmdirektor von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und Dradio Wissen. Der Frankreich-Kenner hat sich intensiv mit der Revolutionsperiode und Napoleon beschäftigt. Anlässlich dessen 200. Todestages stellt er sein neuestes Buch über den "Revolutionär auf dem Kaiserthron" vor.

Bitte beachten Sie: Anmeldung ab dem 15.03. unter www.dfg-regensburg.de zwingend erforderlich. Ohne Resevierungsbestätigung kein Einlass.

Eintritt frei. Ein Angebot der Deutsch-Französischen Gesellschaft Regensburg e.V. in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg
Revolutionär auf dem Kaiserthron. Ausschnitt aus dem Umschlag der Napoleon-Biographie des Referenten (Foto: Günter Müchler)
Samstag22.05.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

„Ich weiss ein trautes Nest…“

Historisch-literarische Wanderung durch den Markt Schwarzhofen
Führung von Alfred Wolfsteiner, Schwarzhofen
Treffpunkt: Marktplatz Schwarzhofen

Das Schwarzachtal im Umkreis Schwarzhofens war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Der Markt Schwarzhofen, an einer uralten Straße von Böhmen nach Regensburg, kann sich nicht nur einer langen Geschichte mit einem mittelalterlichen Kloster der Regensburger Dominikanerinnen rühmen, er war auch der Geburtsort einer Reihe bekannter Persönlichkeiten wie des Philologen Johann Gebhard, des Humanisten Paul Zeidler und des Mediziners Johann Nepomuk von Ringseis. Sie alle haben in ihren Werken literarische Bezüge zu ihrer oberpfälzischen Heimat überliefert. In der etwa 90minütigen Wanderung durch den Markt mit Ortsheimatpfleger Alfred Wolfsteiner wird der Ort in historischen und literarischen Zeugnissen vorgestellt.

Anmeldung bei der Volkshochschule im Städtedreieck e.V. unter Tel. 09471/ 3022-333 oder per E-Mail an info@vhs-schwandorf-land.de.

Unkostenbeitrag: 4 Euro. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderkreis Schwarzhofen
Der Markt Schwarzhofen aus der Luft (Foto: Josef Merkl)
Sonntag30.05.
15:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Die Schlosskirche St. Johannes in Ebermannsdorf

Führung von Christine Schormüller, Ebermannsdorf
Ort: Kirche St. Johannes, Ebermannsdorf

Aus der 1721 erbauten Kirche St. Johannes, vielen besser unter dem Namen „Schlosskirche“ bekannt, entstand nach jahrelanger Restaurierung ein Schmuckstück barocken Kirchenbaus und barocker Kirchenmalerei. Die Wappen und die beiden Oratorien belegen, dass dies einst eine Kirche der Hofmarksherren war. Hochrangige Stuckateure und Maler waren mit der Ausstattung der Kirche beauftragt. Aufwendig restaurierte Altarbilder verleihen der Kirche neuen Glanz.

Anmeldung bis 17. Mai 2021 per E-Mail an geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de. Die Führung wird nicht in der Tagespresse ausgeschrieben. Sollten Sie bis 22. Mai keinen gegenteiligen Bescheid erhalten, findet die Führung statt.

Die Führung ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V.
Die Kirche St. Johannes in Ebermannsdorf (Foto: Dieter Dörner)
Samstag12.06.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

Wälle und Wege – Siedlungsgeschichtliche Wanderung um Karlstein

Führung von Lorna Simone Baier, Oberviechtach

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Regensburg Land.

Unkostenbeitrag: 12 Euro
Anmeldung unter Tel. 09401/52550 oder per E-Mail an info@vhs-regensburg-land.de.
Weitere Informationen finden Sie unter www.waelle-und-wege.eu.

Burgruine Karlstein, Markt Regenstauf (Foto: Lorna Simone Baier)
Dienstag22.06.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

1700 Jahre Juden in Deutschland – 1000 Jahre Juden in der Oberpfalz

Ein Streifzug durch 1000 Jahre jüdischer Geschichte in der Oberpfalz
Vortrag von Kreisheimatpfleger Dieter Dörner, Amberg
Ort: Amberg, Gesellschaftsraum der Israelitischen Kultusgemeinde, Salzgasse 5

Belegt ist die Anwesenheit von Juden in Köln seit dem Jahr 321. Sie kamen in Begleitung von Römern. Sicher befanden sich damals auch im „bayerischen“ Donauraum bereits Juden. Doch Nachweise gibt es erst für das 10. Jahrhundert in Stadtamhof und in Passau.

1034 wurde Amberg erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde ist u. a. vom Zoll, vom Handel, von der Schifffahrt die Rede. Sicher war Eisen Transportgut auf Vils und Naab, wahrscheinlich auch Salz. Für Eisen war Regensburg Umschlagplatz, und für den Fernhandel waren Juden prädestiniert. Die Juden in Ungarn, in Deutschland und in Italien sprachen eine Sprache, konnten lesen und schreiben und hatten durch das Rabbinat eine halbwegs einheitliche Rechtssprechung. Es wäre demnach durchaus möglich, dass Juden, wenn auch nicht in Amberg ansässig, am Handel von und nach Amberg partizipierten.

Juden standen unter dem Schutz der Obrigkeit, ihnen waren alle Berufe offen, sie unterschieden sich durch Kleidung, Religion und rituelle Vorschriften von den Nichtjuden. Mit den Kreuzzügen kamen die Verfolgungen und Restriktionen, d. h., seit der Vertreibung der Juden aus der Oberpfalz 1391 – Regensburg war ja exterritorial – durften 470 Jahre hier keine Juden mehr siedeln. Doch es kam anders! Trotz aller Verbote gab es hier bei Schaffung des modernen Bayern vor gut 200 Jahren vier jüdische Gemeinden.

Sollte es coronabedingte Einschränkungen geben, wird die Veranstaltung auf Herbst 2021 verlegt.

Eintritt frei. Eine der Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde Amberg, der Volkshochschule Amberg, der Katholischen Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V. und dem Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz e.V.
Blick in die neuzeitliche Synagoge in Amberg (Foto: Dieter Dörner)
Mittwoch23.06.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Platonische Körper, Marsbahn, Sphärenharmonien

Kepler und die wissenschaftliche Empirie
Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Steinle, TU Berlin
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Die drei ‚Keplerschen Gesetze‘ stellten in der Entwicklung astronomischen Wissens eine wahrhafte Revolution dar, brach er doch hier mit den Grundsätzen der kreisförmigen und gleichförmigen Bewegung, die seit Jahrtausenden alles astronomische Denken prägten, auch noch bei Copernicus und Tycho Brahe. Ohne diese Einsichten wären Newton und die Himmelsmechanik nicht denkbar. Was aber bewegte Kepler zu einem solch radikalen Schritt? Oft wird hier die zentrale Rolle der astronomischen Empirie betont: in der Tat war die Unbedingtheit beispiellos, mit denen Kepler Tychos Präzisionsdaten verpflichtet war. Leicht gerät allerdings aus dem Blick, welch hohe Bedeutung für seinen Erfolg auch seine Überzeugung von der mathematischen Harmonie des Universums hatte, die sich wie eine rote Linie durch sein Lebenswerk zieht, die aber in der Aufnahme von Keplers Werk kaum Resonanz fand. Der Vortrag zeigt, wie sich in Keplers Arbeitsweise gründlichste Empirie und uns heute hoch spekulativ erscheinende Weltentwürfe in fruchtbarer Weise begegneten.

Anmeldung ist per E-Mail an kulturportal@regensburg.de oder unter Tel. 0941/507-7418 erforderlich.

Eintritt frei. Ein Angebot des Kulturreferats der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Nahsicht“
Der Astronom, Physiker, Mathematiker und Naturphilosoph Johannes Kepler im Jahre 1610 (Foto: Wikimedia Commons)
Mittwoch30.06.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Der Astronom und die Hexe

Lesung und Gespräch
Lesung von Prof. Dr. Ulinka Rublack, Universität Cambridge
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Die Entdeckung der ellipsenförmigen Umlaufbahnen der Planeten machte Johannes Kepler zum Mitbegründer der modernen Wissenschaft.  Ulinka Rublack entfaltet auf Basis einer einzigartigen Quellenlage einen weitaus weniger bekannten Aspekt in Keplers Leben: Im Jahr 1615 wird seine verwitwete Mutter Katharina in Leonberg der Hexerei bezichtigt und angeklagt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere übernimmt Kepler ihre Verteidigung vor Gericht und kämpft für ihre Freisprechung. Was bedeutet der Vorwurf der Hexerei für die Beschuldigten und ihre Angehörigen in einer Welt, in der Volksglaube und Wissenschaft nebeneinander existieren? So ergreifend wie schockierend zeugt Rublacks Bericht von einer Epoche, die sich hundert Jahre nach der Reformation und an der Schwelle zum Dreißigjährigen Krieg im Aufbruch befindet – zwischen vernunftgeleiteter Moderne und dem Terror der Hexenverfolgung.

Anmeldung ist per E-Mail an kulturportal@regensburg.de oder unter Tel. 0941/507-7418 erforderlich.

Eintritt frei. Ein Angebot des Kulturreferats der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Nahsicht“
Ausschnitt aus einem historischen Portrait von Johannes Kepler (Foto: Wikimedia Commons)
Freitag02.07.
16:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Das Gemeindearchiv in Sinzing

Führung mit Kreisheimatpfleger und Gemeindearchivar Karl Hoibl, Sinzing
Ort: Sinzing, Gemeindarchiv im Rathaus, Fährenweg 4

Das Archiv im Neubau des Rathauses der Gemeinde Sinzing am Fährenweg enthält Gemeinderatsprotokolle, Gesetzesblätter, Handbücher der Verwaltung, Akten, Standesamtsunterlagen, Baupläne, Rechnungen und Bilder seit dem Jahre 1808. Die Bestände werden nach dem Bayerischen Einheitsaktenplan geordnet und in einer Datenbank verzeichnet. Dadurch sind die Dokumente schnell und sicher wieder auffindbar. Im Archiv der Gemeinde Sinzing befinden sich auch die Unterlagen der ehemaligen Gemeinden Bergmatting, Eilsbrunn und Viehhausen, die 1972 im Zuge der Gebietsreform mit Sinzing zusammengelegt wurden. Das Gesamt-Archiv umfasst 1396 laufende Regalmeter. Davon stehen für die Registratur 580 Meter zur Verfügung. Für das Archiv sind 816 Meter Regale reserviert.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sinzing
Rechnungsband der Gemeinde Viehhausen (Foto: Karl Hoibl)
Sonntag04.07.
09:20 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Die Neue Synagoge in Regensburg und die Bayerische Landesausstellung 2021

Exkursion nach Regensburg
Führungen von Dieter Weber, Regensburg, und N.N.
Treffpunkt: Amberg, Bahnhofshalle

Dieter Weber, Leiter des Fördervereins „Neue Regensburger Synagoge e.V.“, führt durch das neue Jüdische Gemeindezentrum mit Synagoge in Regensburg, welches 500 Jahre nach der Zerstörung der alten und 80 Jahre nach der Zerstörung der Jugendstil-Synagoge 2019 eröffnet wurde.

Nach der Mittagspause folgt eine Führung durch die Bayerische Landesausstellung 2021 „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“ im Museum der Bayerischen Geschichte. Anschließend besteht die Möglichkeit, die dortige Dauerausstellung zu besichtigen.

Anmeldung ab 7. Juni 2021 bei der VHS Amberg per E-Mail an vhs@amberg.de oder telefonisch unter 09621/101-238 oder -865 unter Angabe der Kurs-Nummer AD0900A. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro und beinhaltet Fahrt, Eintritt und Führung im Museum der Bayerischen Geschichte. Die Führung in der Synagoge ist kostenlos, es wird um eine Spende gebeten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Amberg und der Katholischen Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V.
Plakatmotiv zur Bayerischen Landesausstellung 2021 (Foto: HdBG)
Mittwoch07.07.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Kepler, Einstein und das schwarze Loch im Zentrum der Milchstrasse

Vortrag von Dr. Stefan Gillessen, Max-Planck-Institut Garching
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Schwarze Löcher sind Realität. Für diese Aussage wurde der Nobelpreis für Physik 2020 vergeben. Der experimentelle Teil des Preises ging an Reinhard Genzel und Andrea Ghez, deren Teams seit drei Jahrzehnten das Zentrum der Milchstraße beobachten. Dort haben sie eines der kosmischen Massemonster dingfest gemacht. Die Beobachtungsdaten sind dabei leicht zu verstehen und absolut überzeugend: Denn sie zeigen, wie die Sterne im galaktischen Zentrum um ein unsichtbares Zentrum tanzen. Sie folgen dabei den Bewegungsgesetzen, die Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert entdeckt hatte - ein sicheres Indiz für eine kompakte zentrale Masse. Heute wissen wir, dass die Kepler'schen Gesetze nur ungefähr gelten, und dass Einstein's Theorie der Gravitation eine korrektere Beschreibung ist. Und genau diesen Unterschied aufzuspüren ist ein Ziel der modernen Forschung am schwarzen Loch im Milchstraßenzentrum. Der Vortrag erläutert, wie man sich schwarze Löcher vorstellen muss, wie der Nachweis des schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum mittels moderner Teleskope gelang, und wie heute das Zusammenschalten von Teleskopen den Forschern ermöglicht, sogar Einsteins Theorie zu prüfen.

Anmeldung ist per E-Mail an kulturportal@regensburg.de oder unter Tel. 0941/507-7418 erforderlich.

Eintritt frei. Ein Angebot des Kulturreferats der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Nahsicht“
Titelblatt der 1609 publizierten Schrift "Astronomia Nova" von Johannes Kepler (Foto: Wikimedia Commons)
Hauptverein Regensburg

„Apostel für die Schönheit“

Max Schultze (1845-1926) als Architekt, Künstler, Alpinist, Natur- und Heimatschützer
Eine Ausstellung zum 175. Geburtstag
Ort: Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Der aus Partenkirchen stammende Architekt Max Schultze (1845-1926) stand seit 1872 insgesamt 40 Jahre lang in Diensten des Fürstenhauses Thurn und Taxis in Regensburg. Neben seinem umfangreichen architektonischen Schaffen in der Stadt und weit darüber hinaus widmete sich der begeisterte Alpinist und Wanderer in seiner Freizeit auch der Zeichnung, Malerei und Fotografie. Als langjähriger Vorsitzender der Sektion Regensburg des Alpenvereins und Ehrenmitglied der Sektion Regensburg des Waldvereins kultivierte er konsequent den Gedanken des Naturschutzes und der Heimatpflege, wobei er sich für die Wertschätzung der heimischen Bauweise der Oberpfalz und den Erhalt ihrer landschaftlichen Schönheiten ganz besonders engagierte. Die Ausstellung baut auf ein wissenschaftliches Symposion am 6. und 7. März 2020 im Runtingersaal in Regensburg auf und würdigt Max Schultze als bedeutenden Universalkünstler und typischen Vertreter der sich gegen Ende des 19 Jahrhunderts auch Bayern allmählich formierenden Heimatschutzbewegung.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie unter www.maxschultze.de.

Eintritt frei. Eine Ausstellung der Museen der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek und mit dem Institut für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg
Ausschnitt aus dem Gemälde "Blick auf Garmisch" von Max Schultze, um 1890 (Foto: Museen der Stadt Regensburg)
Samstag10.07.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

Wälle und Wege – Siedlungsgeschichtliche Wanderung um Teublitz

Führung von Lorna Simone Baier, Oberviechtach

Weitere Informationen finden Sie unter www.waelle-und-wege.eu. Anmeldung unter Tel. 09471/3022-333 oder per E-Mail an info@vhs-schwandorf-land.de 

Unkostenbeitrag: 10 Euro. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule im Städtedreieck e.V.
Sonntag11.07.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

WAA Wackersdorf – Die Anfänge des Widerstands

Teil 1: 1981-1983
Vortrag von Wolfgang Nowak, Schwandorf
Ort: Schwarzhofen, Rathaus, Marktplatz 1, Sitzungssaal

Anfangs der 1980er-Jahre geriet die Oberpfalz ins Visier der Atomindustrie. Hier sollte schließlich im Raum Wackersdorf eine Wiederaufbereitungsanlage (WAA) für abgebrannte Kernbrennstäbe entstehen. Bald regte sich Widerstand, Bürgerinitiativen entstanden und die Oberpfalz wurde in der Auseinandersetzung um die WAA bundesweit ein Begriff.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderkreis Schwarzhofen
Ausschnitt aus einem Aufruf zur Großdemonstration gegen die WAA (Foto: Alfred Wolfsteiner)
Freitag16.07.
17:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz

Auf den Spuren der Stauffer zu Ehrenfels durch Beratzhausen
Führung von Ortsheimatpflegerin Dr. Christine Riedl-Valder, Beratzhausen
Treffpunkt: Beratzhausen, Eingang Zehentstadel, Paracelsusstr. 29

Anfang der 1520er Jahre wurde Beratzhausen zu einem „Hotspot“ der Reformation, denn Freiherr Bernhard II. Stauff zu Ehrenfels führte in seiner Herrschaft das Luthertum ein und installierte damit hier eine der ersten evangelischen Gemeinden im Deutschen Reich. Mehrere Mitglieder der reichsfreien Familie Stauff zu Ehrenfels unterstützten in den folgenden Jahrzehnten mit großem Engagement die Verbreitung der neuen Lehre, ohne sich von den damit verbundenen gravierenden Nachteilen abschrecken zu lassen. Vor allem die Stauffertochter Argula von Grumbach, die Schwester von Bernhardin II., wurde berühmt in ihrem Kampf um religiöse Toleranz. In Beratzhausen erinnern noch eine Reihe von Bauwerke und Denkmäler an das Wirken der Stauffer zu Ehrenfels.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-amil an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten.

Teilnahmegebühr: 8 Euro; für HV-Mitglieder kostenfrei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen
Ehemalige Schreibstube am Schlosshof in Beratzhausen; im Kern aus dem 16. Jahrhundert (Foto: Chr. Riedl-Valder)
Sonntag18.07.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Krankheit, Elend und Genesung

Die Entwicklung des Pflege- und Gesundheitswesens der Stadt Cham
Führung von Dr. Wolfgang Schoyerer, Cham
Ort: Cham, Museum SPUR/ehemaliges Armenhaus der Stadt Cham, Schützenstraße 7

Kaum einer von uns kann sich vorstellen, dass die Bader den Ärzten und Apothekern vorgezogen wurden und das Vieh wertvoller war, als die eigene Gesundheit. Und dennoch gab es sie, diese vermeintlich "gute alte Zeit", in der die medizinische Versorgung mehr einem Provisorium als einem Gesundheitswesen nach heutigem Verständnis glich! Gerade deshalb möchten wir mit der Stadtführung "Krankheit, Elend und Genesung" an die Entwicklung des Pflege- und Gesundheitswesens der Stadt Cham erinnern. Lässt sich doch dieser Fortschritt auch nach wie vor ganz gut an etlichen Gebäuden ablesen, wobei aktuell mit den Neubauplanungen des Seniorenheims St. Michael ein weiterer Meilenstein in dieser langen Tradition gesetzt wird. Kommen sie also mit und begleiten sie die am Museum SPUR startende Führung, welche uns bis hin zum Studienheim St. Josef am Fuße des Kalvarienbergs führt!

Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 12.07.2021 zwingend erforderlich.

Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Stempel des Reservelazaretts Cham (Foto: Florian Gruber)
Sonntag18.07.
11:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Max Schultze und sein Engagement in der Sektion Regensburg des Deutschen Alpenvereins

Vortrag von Dr. Thomas Feuerer, Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg
Ort: Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Der Architekt, Zeichner, Maler und Fotograf Max Schultze (1845-1926) war ein begeisterter „Hochtourist“, der beinahe jährlich die Alpen bereiste und dabei zahlreiche, durchaus ambitionierte Bergtouren durchführte. Nachdem er sich in Regensburg beruflich etabliert hatte, trat er 1878 der noch jungen örtlichen Sektion des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins bei. Hier engagierte er sich schon bald regelmäßig als Vortragsredner und bisweilen als Publizist. Im Amt des 1. Vorsitzenden, das er von 1883 bis 1905 bekleidete, sorgte er nicht nur für die „Hebung des internen Sektionslebens“, sondern er war auch maßgeblich am Bau und an den späteren Erweiterungen der 1888 eingeweihten Regensburger Hütte samt ihres Wegenetzes im damals österreichischen Grödnertal beteiligt.

Anmeldung per E-Mail an museen@regensburg.de. Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Max-Schultze-Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel finden Sie unter www.maxschultze.de.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Museen der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek und mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg
Ausschnitt aus der Lithographie "Regensburger Hütte - Tschislesthal Gröden" von Max Schultze aus dem Jahre 1889 (Foto: Archiv des Deutschen Alpenvereins, München)
Samstag24.07.
13:00 Uhr
Regionalgruppe Otnant

Grenzgänge – Alte Grenzsituationen im Teichelberggebiet

Führung von Erich Schraml, Fuchsmühl
Treffpunkt: Herzogöd (Gemeinde Fuchsmühl), Wanderparkplatz am Ortsrand

Das heutige Terrain des Teichelbergs war im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit, Grenzgebiet von drei Regionalmächten, den pfälzischen bzw. bayrischen Wittelsbachern, den Hohenzollern und dem Kloster Waldsassen. Vier Ämter stießen dabei aneinander, die Klosterämter Wiesau und Waldershof, das kurpfälzische bzw. kurbairische Amt Waldeck und das markgräflich-hohenzoller‘sche Amt Hohenberg. Zahlreiche Relikte aus dieser Zeit, sind als historische Grenzmarkierungen noch vorhanden.
Die Exkursion soll den Teilnehmern die Komplexität dieser Grenzen im historischen Kontext näherbringen. Kartenmaterial und eine Zusammenstellung der historischen Daten wird als Handout bereitgestellt.

Die Durchführung der Exkursion wird von den örtlichen, aktuellen „Coronarestriktionen“ abhängig gemacht, deshalb ist eine kurzfristige Verlegung des Termins, zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Aus dem gleichen Grund, ist eine Begrenzung der Teilnehmer, je nach Beteiligung möglich. Die allgemeinen Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung sind während der Exkursion ebenfalls einzuhalten.

Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an rg.otnant@gmail.com ist zwingend erforderlich.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Grenze zwischen Staatswald Teichelberg und Gemarkung Fuchsmühl (Foto: Erich Schraml)
Sonntag15.08.
11:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Max Schultzes "Projekt Falkenstein" für König Ludwig II.

Vortrag von Dr. Adina Rösch, Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg
Ort: Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Burgschloss Falkenstein, das König Ludwig II. von Bayern ab 1883 nahe Pfronten zu errichten beabsichtigte. Allerdings blieb durch den tragischen Tod des Königs 1886 eines der spektakulärsten Bauwerke des Historismus unverwirklicht.

Die Bedeutung des Schlossbauprojekts belegen bis heute rund 400 Entwürfe, Modelle, Gemälde, kunsthandwerkliche Objekte und Fotografien, von denen die meisten unter dem fürstlich thurn-und-taxischen Baurat Max Schultze (1845-1926) entstanden sind. Anhand dieser Objekte lässt sich die Planungsgeschichte des Bauwerks sowie sein Aussehen in den verschiedenen Planungsphasen rekonstruieren. Während der Außenbau sowie mehrere Innenräume gotisierend gestaltet werden sollten, wäre einzig das Schlafgemach im byzantinischen Stil entstanden. Vorbildlich für den Burgschlossbau waren daher unter anderem Bauten wie die Hagia Sophia in Istanbul, San Marco in Venedig, der Eschenheimer Turm in Frankfurt oder eben auch Schloss Neuschwanstein.

Anmeldung per E-Mail an museen@regensburg.de. Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Max-Schultze-Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel finden Sie unter www.maxschultze.de.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Museen der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek und mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg
Ausschnitt aus dem Gemälde "Ostansicht von Burgschloss Falkenstein" von Max Schultze, vor 1925 (Foto: Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)
Sonntag12.09.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Tag des offenen Denkmals

Gut Hötzing im Wandel der Zeit
Führung von Florian Gruber M.A., Cham
Ort: Schorndorf, Gut Hötzing, Hötzing 1

Ein altes Sprichwort sagt, dass die Welt generell nach dem Schein urteilt! Genau so lässt sich vielfach auch das heutige Verhältnis von Mensch und Denkmal umschreiben, wobei Täuschung und Realität oftmals nicht gar so weit auseinanderliegen, wie man vielleicht denken mag. Doch warum lassen wir uns eigentlich so gerne hinters Licht führen, wenn doch die Wirklichkeit oftmals wesentlich spannender ist als die Illusion? Gerade aus dieser Frage erwachsen, möchte sich die Regionalgruppe Cham des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg am Tag des offenen Denkmals 2021 mit Illusionen, Täuschungen und der Originalität unserer Denkmäler beschäftigen, wobei das „Sein“ dabei an erster Stelle steht. Gäbe es doch ohne Original und Materialität weder Täuschung, Retusche noch Rekonstruktion, zumal historische Gebäude nur dann Geschichten erzählen können, wenn die Spuren der Vergangenheit zu erkennen sind. Daher freuen wir uns, sie am 12.09. auf Gut Hötzing begrüßen zu dürfen. 

Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 06.09.2021 zwingend erforderlich. Die Anzahl der Führungen richtet sich nach den Anmeldungen. 

Eintritt frei. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Historische Luftbildaufnahme von Gut Hötzing (Foto: Familie Stangl)
Hauptverein Regensburg

Simultaneen im deutschen Sprachraum

Visionen und Realitäten interkonfessionellen Zusammenlebens
Ökumenisches Symposium mit zahlreichen Referenten
Ort: Sulzbach-Rosenberg, Gotisches Rathaus, Großer Saal, Luitpoldplatz 25

Das 1652 eingeführte „Sulzbacher Simultaneum“ war nicht das einzige interkonfessionelle Experiment seiner Art. Schon ab 1524 nutzte man den Bautzener Dom „simultan“, ebenso manch andere Kirche etwa im Schwäbischen und in der Pfalz, in Westfalen oder im Elsass. Was das frühe Oberpfälzer „Ökumene“-Modell ausmacht, wie andere Simultaneen funktionierten oder welche aktuellen Impulse von gemeinsamer Kirchennutzung ausgehen können (bis hin zum „Simultankirchenradweg“), beleuchten schlaglichtartig die Beiträge eines ökumenischen Symposiums im Herbst 2021, das auch kulturelle Bonbons bietet.

Weitere Informationen unter www.simultankirchen.de; Anmeldung per E-Mail an symposium@simultankirchen.de.

Eintritt frei. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Simultankirchen i.d.Opf. e.V. sowie den Bistumsgeschichtsvereinen Eichstätt und Regensburg, dem Verein für Bayerische Kirchengeschichte etc.
Wie Geschwister in der Silhoutte der Sulzbacher Altstadt: ehem. Simultankirche St. Marien (seit 1957 kath.) und evang. Christuskirche (Foto: Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg)
Samstag18.09.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Otnant

Die Landgrafen von Leuchtenberg und ihre Bedeutung für die Entwicklung der nördlichen Oberpfalz

26. Otnant-Gespräch
Ort: Pfreimd oder Leuchtenberg (wird noch bekannt gegeben)

Die Landgrafen von Leuchtenberg prägten über Jahrhunderte das Schicksal und die Entwicklung der nördlichen Oberpfalz. Ihre Besitzungen reichten vom Fichtelgebirge über das heutige Stiftland, die Kemnather Gegend, die Territorien um ihre Stammburg bis ins Naabtal bei Pfreimd, ihrer späteren Residenz. Zeitweise übten sie ihre Herrschaft auch über Pegnitz, Grünsfeld bei Würzburg und Teile des Bayerischen Waldes aus. Ihre Königsnähe verlieh ihnen eine einflussreiche Position in der Reichspolitik, brachte sie aber auch immer wieder in finanzielle Nöte. So war die Geschichte des Landgrafengeschlechtes bis zu ihrem Aussterben vor 375 Jahren im Jahr 1646 ein dauerndes Auf und Ab. Trotz ihrer Relevanz hat es seit der Untersuchung von Illuminatus Wagner in den 1950er Jahren kaum eine intensivere Beschäftigung mit den Landgrafen mehr gegeben. Zeit also, dies zu ändern.

Vorgesehenes Tagungsprogramm
10:00 Uhr: Tobias Appl: Landgraf Ulrich I. und die Wittelsbacher
10:45 Uhr: Christian Malzer: Die Memorial- und Klosterpolitik der Landgrafen
13:00 Uhr: Bernhard Fuchs: Städtegründungen und Städteausbau der Leuchtenberger im 14. und 15. Jahrhundert
13:45 Uhr: Josef Bauer: Die Konfessionspolitik der Landgrafen im Zeitalter der Reformation
14:30 Uhr: Führung durch die Burgruine Leuchtenberg oder durch Pfreimd

Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an rg.otnant@gmail.com ist zwingend erforderlich.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Burgruine Leuchtenberg, Stammsitz des Landgrafengeschlechtes (Foto: Bernhard Fuchs)
Samstag18.09.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Reformation und Gegenreformation in der Oberen Pfalz (1538-1628).

Rundgang in der Altstadt von Amberg.
Führung mit Kreisheimatpfleger Dieter Dörner.
Treffpunkt: Hochzeitsbrunnen am Amberger Marktplatz.

In Amberg, der Hauptstadt der Oberen Pfalz bis 1810, zeigt sich beispielhaft die wechselhafte Konfessionspolitik, die im 16. Jahrhundert die ganze Region in Aufruhr versetzte. Amberger Bürgersöhne studierten damals bevorzugt in Wittenberg und die Stadt pflegte enge Handelsbeziehungen zu Nürnberg, der Hochburg des Protestantismus in Deutschland. So sprang der lutherische Funke zum Leidwesen des Klerus und vor allem auch der hier ansässigen Franziskaner bald nach Amberg über. Auf Wunsch des Rates der Stadt kam 1538 ein lutherischer Prediger nach Amberg. Der damals regierende Pfalzgraf Friedrich, der spätere Kurfürst Friedrich II., war in religiösen Dingen wankelmütig. Er wollte weder seine evangelische Frau, noch seinen katholischen Kaiser verärgern. Nach ihm kam Kurfürst Ottheinrich, der den lutherischen Glauben vehement durchsetzte. Doch dabei blieb es nicht. Die Lutheraner wurden von den Calvinisten, diese wieder von den Lutheranern und diese wieder von den Calvinisten abgelöst. So hatte die Obere Pfalz in 80 Jahren bis zur Gegenreformation theoretisch fünfmaligen Glaubenswechsel. „Theoretisch“, weil sich das Volk im Gegensatz zur Pfalz am Rhein zum Leidwesen der Regierenden weigerte, calvinisch zu werden. Nach der verlorenen Schlacht am Weißen Berg bei Prag begann unter dem bayerischen Herzog Maximilian die Gegenreformation. Die Jesuiten, mit der Rekatholisierung beauftragt, begeisterten mit ihren Prozessionen, Passionsspielen, mit dem barocken Überfluss das Volk: Nur, katholisch wollte es nicht werden. Bis schließlich Maximilian, inzwischen Kurfürst, 1628 sagte: „katholisch werden oder auswandern“!

Bei unserem Stadtrundgang kommen die Ereignisse in der Zeitspanne von 80 Jahren zwischen Reformation und Gegenreformation in der Oberen Pfalz ausführlich zur Sprache.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an info@kunstliteratour.com und Bestätigung abwarten. Eintritt: 8 Euro; für HV-Mitglieder kostenfrei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg.
Kurfürst Friedrich II. von der Pfalz (1482-1556) Gemälde, um 1544 (Amberg, Stadtmuseum; Foto: Dieter Dörner)
Sonntag19.09.
11:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Neueste Forschungen zu Max Schultze als Maler und Zeichner

Vortrag von Dr. Alexandra Demberger, Innsbruck
Ort: Regensburg, Städtische Galerie im Leeren Beutel, Bertoldstraße 9

Max Schultze (1845-1926) war nicht nur ein begabter Architekt, sondern auch ein talentierter Maler und Zeichner. Seine künstlerische Ader lässt sich auf die bedeutende Münchner Malerfamilie Dorner zurückführen. Als „Apostel für die Schönheit“ machte Schultze es sich zur Aufgabe, auf die Naturschönheiten der Berge und Landschaften aufmerksam zu machen. Auf anspruchsvollen alpinen Wanderungen und Besteigungen entstanden präzise topografische Skizzen. Reisen in südliche Regionen ließen eindrucksvolle Landschaftsaquarelle entstehen. Besonders reizte Schultze seine Heimat Garmisch mit der mächtigen Zugspitze. Doch auch die Porträtmalerei scheint ihn beschäftigt zu haben - vielleicht mehr, als uns heute bekannt ist.

Anmeldung per E-Mail an museen@regensburg.de. Weitere Informationen zum Begleitprogramm der Max-Schultze-Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel finden Sie unter www.maxschultze.de.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Museen der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, mit der Fürst Thurn und Taxis Hofbibliothek und mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg
Ausschnitt aus dem Aquarell "Drei Zinnen" von Max Schultze aus dem Jahr 1901 (Foto: Sammlung W. Reng, Partenkirchen)
Dienstag21.09.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Abrissbirne und Abbruchantrag

Denkmalschutz vor 1973 an Regensburger Beispielen
Vortrag von Dr. Maximilian Fritsch, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Am 1. Oktober 1973 trat das Bayerische Denkmalschutzgesetz in Kraft. Bis dahin fehlten die gesetzlichen Grundlagen, um Denkmäler zu schützen, so ist es öfter bei Vorträgen zu hören. Diese These wird aber zu selten einer Betrachtung unterzogen, ob oder in welchem Umfang sie den Tatsachen entspricht. Anhand der Beispiele des Dollingerhauses, der Römermauer an der D.-Martin-Luther-Straße und des Hortenneubaus stellt der Referent die zwei wesentlichen Entwicklungsabschnitte des Denkmalrechts jener Zeit in Bayern vor.

Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung und Rückbestätigung unbedingt erforderlich schriftlich bei Abt. Untere Denkmalschutzbehörde, Keplerstr. 1, 93047 Regensburg oder per Email an denkmalpflege@regensburg.de.

Eintritt frei. Ein Angebot des Heimatpflegers der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg
Abriss-Situation vor 1973 (Foto: Bilddokumentation der Stadt Regensburg)
Mittwoch06.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Das Schottenportal der Regensburger Kirche St. Jakob

Baugeschichte – Bedeutung – Ikonographie – denkmalpflegerische Probleme
Vortrag von Prof. Dr. Achim Hubel, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das Schottenportal aus dem 3. Viertel des 12. Jahrhunderts ist das aufwendigste und figurenreichste Portal der Romanik in Deutschland. Da es sich um eine in Deutschland einzigartige romanische Bilderwand handelt, ist zu fragen, welche Vorbilder die Auftraggeber in anderen Ländern gesehen hatten. Eine Besonderheit ist auch die ungewöhnliche Bautechnik, in der das Portal errichtet wurde. Viele Hypothesen sind zu der Frage aufgestellt worden, was das umfangreiche Skulpturenprogramm dem Betrachter vermitteln will. Welche Interpretation kann aus heutiger Sicht überzeugen? 1994 wurde zum Schutz des gefährdeten Portals eine Vorhalle aus Glas errichtet, die jedoch weitere Schäden nicht verhindern konnte. Am schlimmsten ist die schwarze Gipskruste auf der Oberfläche des Portals, welche die Diffusion der Feuchtigkeit aus dem Stein heraus verhindert, so dass durch Salz- und Frostsprengung die empfindliche Oberfläche der Skulpturen schwer beschädigt wird. Was kann man heute dagegen tun?

Bitte beachten Sie: Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass.

Eintritt frei.
Das Schottenportal in Regensburg (Foto: Gerald Richter)
15:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Das 500jährige Reformationsjubiläum in Beratzhausen.

Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Die Familie der Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter des Luthertums.
Symposion mit mehreren Referenten

Freitag, 22.10.21, 15.00 Uhr:

Das Freihaus der Stauffer zu Ehrenfels in Regensburg und das evangelisches Leben in der Reichsstadt zwischen 1522 und 1570. Führung mit Frau Dr. Rosa Micus; Treffpunkt: Regensburg, Obermünsterstr. 9

Samstag, 23.10.21, Beratzhausen, Zehentstadel

13.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Das 500jährige Reformationsjubiläum in Beratzhausen“ (Dr. Christine Riedl-Valder)

Ab 14.00 Uhr: Vortragsreihe „Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Die Familie der Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter des Luthertums" (Begrüßung: Dr. Thomas Feuerer; Vorträge: Dr. Werner Chrobak; Dr. Manfred Jehle, Dr. Rosa Micus, Dr. Marita A. Panzer, Dr. Hermann Reidel, Prof. Dr. Diethard Schmid).

Sonntag, 24.10.21, Evangelische Erlöserkirche, Beratzhausen, Staufferstr. 25

Mittelaltermarkt

Ab 15.00 Uhr: Auf den Spuren der Stauffer zu Ehrenfels durch Beratzhausen. Führung mit Dr. Christine Riedl-Valder. Treffpunkt: Argula-von-Stauff-Denkmal auf dem Parkplatz der evangelischen Erlöserkirche.

 

 

In Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen und der Evangelischen Gemeinde Hemau-Nittendorf.
Donnerstag25.11.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Helden der Demokratie?

Bayern 1920-1923
Musikalisch-szenische Lesung mit Maria Well, Dr. Georg Schulz und Dr. Markus Schmalzl, München und Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Bayern vor einhundert Jahren. Das Land ist gezeichnet vom verlorenen Weltkrieg, von Hunger und Wirtschaftskrise. Zugleich schreiten technischer Fortschritt und Mobilität rasch voran. Derweil versuchen Radikale von links und rechts, der ersten Demokratie auf bayerischem Boden ein schnelles Ende zu bereiten. In einer musikalisch-szenischen Lesung zeichnen Maria Well (NouWell Cousines), Dr. Georg Schulz und Dr. Markus Schmalzl ein historisches Stimmungsbild der Weimarer Krisenjahre in Bayern.

Bitte beachten Sie: Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass.

Eintritt frei.
Detail aus einem Regensburger Notgeldschein im Nennwert von 500.000 Mark aus dem Jahre 1923 (Foto: HVOR)