Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Das Programm

Das Veranstaltungsprogramm des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg erscheint halbjährlich auch in gedruckter Form. Die aktuelle Broschüre können Sie hier  herunterladen.

Donnerstag18.07.
17:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Kirche und Wirtshaus: Kirche Mater Dolorosa in Regensburg

Führung von Dr. Werner Chrobak, Sinzing-Eilsbrunn
Ort: Regensburg, Kirche Mater Dolorosa, Hoher-Kreuz-Weg 9

Die Führungsreihe "Kirche und Wirtshaus" ist eine seit über 25 Jahren erfolgreiche Veranstaltung, die kunstgeschichtliches Wissen und Geselligkeit auf einen Nenner bringt. Das frisch renovierte Gotteshaus „Mater Dolorosa“ im Osten Regensburgs, ein bedeutender Kirchenbau des Architekten Hans Beckers von 1952/54 mit einem von auswärts geschenkten phantastischen Renaissance-Altar, rundet unsere diesjährige Führungsreihe ab; Wirtshaus unweit der Kirche ist das Köx Kebap, ein von einem Aserbeidschaner Ehepaar geführtes beliebtes Lokal. Die Führung wird am 19.07. um 17 Uhr wiederholt.

Anmeldung unter info@keb-regensburg-stadt.de

Teilnahmegebühr: 5 Euro. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB in der Stadt Regensburg e.V.
Die Kirche Mater Dolorosa (Foto: Wikimedia Commons)
Samstag27.07.
15:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

Der Englische Park von Teublitz

Ein Beitrag zur Orts- und Gartengeschichte
Führung durch Matthias Haberl, Teublitz
Treffpunkt: Teublitz, Rathaus, Platz der Freiheit 7

Der Park des Schlosses in Teublitz ist mehr als nur eine Grünanlage: Vor nahezu 200 Jahren erfolgte unter Friedrich August von Gise die Umgestaltung des Parks. Durch ein Parkkonzept sollen die ursprünglichen Planungsprinzipien eines „Englischen Gartens“ mit typischen Elementen mit Pavillon, Ruine und Baumgruppen wieder hergestellt werden.

Anmeldung erforderlich unter www.vhs-schwandorf-land.de

Teilnahmegebühr: 2 Euro. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Verbund der Volkshochschulen im Landkreis Schwandorf
Blick auf den Pavillon im ehemaligen Teublitzer Schlosspark (Foto: Stadt Teublitz)
Dienstag30.07.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Verleihung des Christian Gottlieb Gumpelzhaimer-Preises 2024

Festakt mit anschließendem Stehempfang
Ort: Regensburg, Weinschenkvilla, Hoppestraße 6

Der Historische Verein für Oberpfalz und Regensburg, einer der ältesten Geschichtsvereine Bayerns, prämiert zum dritten Mal sowohl eine herausragende universitäre Abschlussarbeit als auch eine herausragende W-Seminararbeit zu einem Thema aus der Oberpfalz. Im Rahmen eines kleinen Festakts werden die Preisträger öffentlich ausgezeichnet.

Bitte beachten Sie, dass der Termin verschoben werden musste!

Eintritt frei.
Christian Gottlieb Gumpelzhaimer (1766–1841), Gründungsvorsitzender des Historischen Vereins (Foto: HVOR)
Samstag07.09.
16:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Die Burgruine Ehrenfels in Beratzhausen

Informationen zur Sanierung
Führung mit Dr. Thomas Feuerer, Kollersried, und Robert Achhammer, Beratzhausen
Ort: Beratzhausen, Burgruine Ehrenfels, nähe Haderlsdorf

Die 1256 erstmals erwähnte Burg Ehrenfels bildete den Herrschaftsmittelpunkt für zwei bedeutende Adelsgeschlechter: die Ehrenfelser und die Freiherrn von Stauff. Um ihren völligen Verfall zu verhindern, erfolgte im November 2020 eine Notsicherung des Westturms. Seit 2021 organisieren der Markt Beratzhausen und der neu gegründete Förderverein Burgruine Ehrenfels e.V. mit Unterstüzung zahlreicher Fachleute und Geldgeber die Sanierung der Burgruine. Im Laufe dieser Maßnahme ergaben sich neue Forschungsergebnisse.

Für Ortsunkundige wird ein gemeinsamer Aufstieg zur Ruine ab Parkplatz Skilift in Haderlsdorf angeboten (Start um 15:15 Uhr).

Teilnahme kostenlos. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen und dem Förderverein Burgruine Ehrenfels e.V.
Freigelegte Mauern am Palas der Burgruine Ehrenfels, 2023 (Foto: Christine Riedl-Valder)
Sonntag08.09.
Hauptverein Regensburg

„Wahr-Zeichen“

Der "Tag des offenen Denkmals" 2024 in der Stadt Regensburg

„Wahr-Zeichen“, so lautet das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals®. Die Regensburger Denkmallandschaft hat sowohl  Wahrzeichen im Wortsinne zu bieten, als auch umfangreiche Zeitzeugnisse, die uns vom Leben und Denken vergangener Generationen berichten. Von den Patrizierhäusern der Stadt bis zum Alten Schlachthof, vom Taharahaus bis zu den barocken Domkapitelsälen laden wir Sie ein, zwischen 10 und 17 Uhr diese Vielfalt zu entdecken. Die Stadt Regensburg und ihre Kooperations­partner, darunter der Historische Verein für Oberpfalz und Regensburg, haben ein vielfältiges und kostenloses Programm erstellt. Mit teilweise barrierefreien Aktionen soll es ein Tag für alle werden. Familien- beziehungsweise Kinderangebote runden das Programm ab. Mit einigen Führungen in den Stadtteilen wird zudem das Jubiläumsjahr zur Stadterweiterung 1924 aufgegriffen.

Das Programm ist vorab in gedruckter Form in den Tourismusbüros und beim Amt für kulturelles Erbe sowie digital unter www.regensburg.de/denkmaltag erhältlich.

Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Amt für kulturelles Erbe der Stadt Regensburg
Das Thon-Dittmer-Palais (Foto: BSR 2019)
Freitag27.09.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

„Unser Vestt Wolfsekk“

40 Jahre Forschungsarbeit auf Burg Wolfsegg
Kolloquium mit mehreren Referenten
Ort: Wolfsegg, Burg, Burggasse 7

Die Burg Wolfsegg zählt nicht nur zu den am besten erhaltenen Burgen der Region, sie kann auch auf mehr als 40 Jahre Forschungsgeschichte zurückblicken. Im Rahmen eines kleinen Kolloquiums sollen die Erkenntnisse der Untersuchungen zur Baugeschichte von 1986 bis 1989 und 2018/19 zusammengefasst und interpretiert, neue Denkansätze zur Diskussion gestellt und auf weiße Flecken im Forschungsstand hingewiesen werden. Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Aufgrund der eingeschränkten Platzkapazitäten wird um Anmeldung unter info@hvor.de gebeten.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Burg Wolfsegg e. V.
Burg Wolfsegg bei Nacht (Foto: Stefan Hanke)
Sonntag29.09.
15:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Der Judenfriedhof in Sulzbach (-Rosenberg)

Führung von Dieter Dörner, Amberg
Treffpunkt: Sulzbach-Rosenberg, Parkplatz Sportpark, Schießstätte 29

Nach Sulzbürg ist der Sulzbacher Judenfriedhof der älteste in Altbayern. 1667 fand auf dem Orte ewiger Ruhe die erste, 1936 die letzte Beerdigung statt. Was unterscheidet einen jüdischen von einem christlichen Friedhof? Wie lässt sich die Entwicklung vom orthodoxen zum liberalen Judentum an den Grabsteinen ablesen? Was bedeuten die Symbole auf den Grabsteinen?

Anmeldung unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, Herren bitte mit Kopfbedeckung.

Teilnahme kostenlos. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB Amberg-Sulzbach e.V.
Blick in den Judenfriedhof in Sulzbach (Foto: Dieter Dörner)
Mittwoch02.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Geschöpf – Attribut – Gebrauchsgegenstand

Tiere in Theologie und Kirche
Vortrag von Dr. Camilla Weber, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Tiere erscheinen im theologischen Kontext seit der Schöpfungsgeschichte. Sie sind Gottes Geschöpfe, Weggefährten von Heiligen und Begleiter im Alltag. Von der Erschaffung der Tiere bis zum letzten Ökonomiepfarrer des Bistums Regensburg bietet sich ein breites Feld, das in einigen Schlaglichtern betrachtet werden soll.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg zum städtischen Jahresthema „Katzenjammer“
Darstellung eines Hundes, Kirche St. Cäcilia in Regensburg (Foto: Fabian Weber)
Hauptverein Regensburg

Plurale Hospitalgeschichte(n)

Caritas, Resilienz und Transformation in der longue durée
Mittwoch09.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Wider die Natur

Sodomie im Regensburg der Vormoderne
Vortrag von Dr. Bernhard Lübbers, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Begriff Sodomie geht zurück auf die biblische Nennung von Sodom als Inbegriff einer sündigen Stadt. Während im gegenwärtigen deutschen Sprachgebrauch damit sexuelle Praktiken zwischen Mensch und Tier beschrieben werden, wurde der Begriff in der Vormoderne für verschiedene Abweichungen von den Praktiken der vorherrschenden Sexualmoral verwendet. Welche Formen sexueller Devianz lassen sich nachweisen? Gab es auch sexuellen Kontakt mit Tieren, von dem die Quellen in Regensburg berichten? Diese und weitere Fragen werden im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Bernhard Lübbers stehen.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg zum städtischen Jahresthema „Katzenjammer“
Hinrichtung eines Sodomiten im 17. Jahrhundert, Zeichnung aus der Dimpfel-Chronik (Foto: Stadtarchiv Regensburg)
Freitag11.10.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Anmerkungen zur Baugeschichte der Burg Parsberg

Vortrag von OStD a.D. Eckard Fruhmann, Parsberg
Parsberg, Burg, Burgsaal, Burgstraße 24

Die 1205 erstmals dokumentarisch erwähnte Burg Parsberg („castrum Bartesperch“) hat im Laufe ihrer mehr als 800jährigen Geschichte einige Umbauten erfahren. Im Rahmen dieses Vortrags wird versucht darzustellen, was man sicher weiß, was man aus Indizien schließen kann, was Spekulation ist und was in bisherigen Einschätzungen definitiv falsch oder nicht belegbar ist.

Vor dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Burgbesichtigung. Sie startet um 17.30 Uhr an der Schranke beim Burgsaal. Dafür ist eine Anmeldung (per E-Mail: eckard.fruhmann@gmx.de, Kosten: € 3.- pro Teilnehmer) erforderlich.

 

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei. Eine Veranstaltung des Fördervereins Burg/Museum Parsberg, der Stadt Parsberg und der Regionalgruppe Jura des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg.
Die Parsberger Burg (Archiv Burgmuseum Parsberg)
Sonntag13.10.
18:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Der vergessene Schlossherr

Bayerns großer Diplomat: Freiherr Anton von Cetto
Vortrag von Prof. Dr. Daniela Neri-Ultsch, München
Ort: Alteglofsheim, Schloss, Am Schlosshof 1, Kaisersaal

Mehrere Jahre war Freiherr Anton von Cetto Schlossherr in Alteglofsheim. Dass er Eigentümer des Schlosses war, ist jedoch nahezu vergessen, denn der barocke Prachtbau wird meist nur mit dem Bauherren, dem Grafen von Königsfeld, in Verbindung gebracht. Dabei war das Schloss für Cetto persönlich von großer Bedeutung. Auch in der geschichtlichen Einordnung nimmt Cetto oft eine Nebenrolle ein und steht im Schatten des allseits bekannten Grafen von Montgelas. Cetto war aber weit mehr als nur beratendes oder ausführendes Organ der Regierung König Max I. und Montgelas‘. Besonders in der Außenpolitik hat er sich große Verdienste um Bayern erworben.

Eintritt 15 Euro, HV-Mitglieder 13 Euro. Ein Angebot in Zusammenarbeit dem Kulturforum Schloss Alteglofsheim e. V.
Freiherr Anton von Cetto (Foto: Daniela Neri-Ultsch)
Samstag19.10.
10:00 Uhr
Regionalgruppe Otnant

29. Otnant-Gespräch: Die "Goldene Straße" und die "Verbotene Straße"

Ort: Bärnau

Das diesjährige 29. Otnant-Gespräch steht unter dem Zeichen der Goldene Straße. Diese unter Kaiser Karl IV. eingerichtete und durch sein Territorium "Neuböhmen" führende Route verband die beiden Zentren Nürnberg und Prag und querte bei Bärnau die böhmische Grenze. Auch die alternativen Strecken - die "Verbotene Straße" - über leuchtenbergisches Territorium und Waidhaus und allgemein Altstraßen in der nördlichen Oberpfalz sind Themen der Tagung. Ein genaues Programm wird in Kürze auf der Homepage bekannt gegeben.

Eintritt frei.
Das Territorium Kaiser Karls IV. in der Oberpfalz (Karte: Bernhard Fuchs)
Samstag26.10.
15:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

"Gesellschaft von dem Leon"

Festakt aus Anlass der Übergabe des Bündnisbriefes des Löwlerordens
Ort: Sünching, Schloss, Am Schloss 1

Eines der wichtigsten Dokumente des bayerischen Spätmittelalters ist die Gründungsurkunde des Löwlerbundes von 1489, eine gegen Herzog Albrecht IV. gerichtete Rittervereinigung. Die Ausfertigung des Gräflich Seinsheimschen Hausarchivs Sünching gelangte 1858 als Leihgabe ins Bayerische Nationalmuseum, später ins Bayerische Hauptstaatsarchiv. In Zusammenhang mit der Digitalisierung der Sünchinger Urkundenbestands wird dieses bedeutende Zeugnis in einer Feierstunde dem Seinsheim-Archiv zurückgegeben.

Um Anmeldung unter Seinsheim.Hausarchiv@gmail.com wird gebeten.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit: Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Bayerisches Nationalmuseum München, Gräflich Seinsheimsches Hausarchiv Sünching
Wappen der Freiherren Stauff zu Ehrenfels in Johann Siebmachers Wappenbuch von 1605 (Foto: Wikimedia Commons)
Mittwoch30.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Die Jugendherberge auf dem Unteren Wöhrd in Regensburg

Vom nationalsozialistischen Musterbau zur ersten Kultur-Jugendherberge der Welt
Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Kurapkat, Dominik Franz M.A. und Emelyn Wageneder M.A., alle Regensburg
Ort: Regensburg, Jugendherberge, Wöhrdstraße 60

Die Jugendherberge auf dem Unteren Wöhrd in Regensburg wurde in den 1930er Jahren zeittypisch in den Formen des regionalisierenden Heimat(schutz)stils errichtet und stellt einen wichtigen Baustein in der nationalsozialistischen Inszenierung des Regensburger Stadt- und Geschichtsraums dar. Der Vortrag fußt auf einer genauen Dokumentation der erhaltenen Bausubstanz sowie einer Analyse der archivalischen Quellen und rekonstruiert die wechselvolle Geschichte des Gebäudes als Beitrag zur Diskussion über den angemessenen weiteren Umgang mit diesem.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Jugendherberge Regensburg und der OTH Regensburg
Haupteingang der Jugendherberge mit (Fahrrad-)Wanderern in den 1950/60er Jahren (Foto: Deutsches Jugendherbergswerk, Archiv München)
Mittwoch11.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Advenisti desiderabilis

Der Adventus Karls V. zum Reichstag 1532 im Spiegel seiner Liturgie
Vortrag von Martin Berger M.A., Kümmersbruck-Haslmühl
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Am 28. Februar 1532 zog Kaiser Karl V. feierlich in Regensburg ein. Leonard Widmann stellt am Ende seines diesbezüglichen Berichts fest: Es war ein herrlicher Einzug. Im Mittelpunkt des Adventus stand ein Gottesdienst. Am Brückentor wurde der Kaiser vom Klerus der Stadt empfangen und zum Gebet in den Dom geführt. Über diese Liturgie geben verschiedene Quellen Auskunft. Anhand dieser soll im Vortrag der Ablauf der Feier nachvollzogen und ein neuer Blick auf ein bekanntes Ereignis der Regensburger Stadtgeschichte geworfen werden.

Der Referent ist der Gewinner des Christian Gottlieb Gumpelzheimer-Preises 2023.

Eintritt frei.
Karl V. um 1548 als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (Foto: Alte Pinakothek, München)