Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Das Programm

Das Veranstaltungsprogramm des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg erscheint halbjährlich auch in gedruckter Form. Die aktuelle Broschüre können Sie hier herunterladen.

Dienstag01.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Abrißbirne und Abbruchantrag

Denkmalschutz vor 1973 an Regensburger Beispielen
Vortrag von Dr. Maximilian Fritsch, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Am 1. Oktober 1973 trat das Bayerische Denkmalschutzgesetz in Kraft. Bis dahin fehlten die gesetzlichen Grundlagen, um Denkmäler zu schützen, so ist es öfter bei Vorträgen zu hören. Diese These wird aber zu selten einer Betrachtung unterzogen, ob oder in welchem Umfang sie den Tatsachen entspricht. Anhand der Beispiele des Dollingerhauses, der Römermauer an der D.-Martin-Luther-Straße und des Hortenneubaus stellt der Referent die zwei wesentlichen Entwicklungsabschnitte des Denkmalrechts jener Zeit in Bayern vor.

Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung und Rückbestätigung unbedingt erforderlich schriftlich bis 16. November 2020 bei Abt. Untere Denkmalschutzbehörde, Keplerstr. 1, 93047 Regensburg oder per Email: denkmalpflege@regensburg.de

Eintritt frei. Ein Angebot des Heimatpflegers der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“.
Abriss-Situation vor 1973 (Foto: Bilddokumentation der Stadt Regensburg)
Mittwoch02.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Kaiser Friedrich III. und die freie Reichsstadt Regensburg

Vortrag von Prof. em. Dr. Franz Fuchs, Würzburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Friedrich III. (1415-1493) war in mehrfacher Hinsicht ein Herrscher der Superlative, und dies nicht nur aus biologischen Gründen, weil ihm von allen römisch-deutschen Königen und Kaisern des Mittelalters die mit Abstand längste Regierungszeit beschieden war. Er war der erste Habsburger, der vom Papst zum Kaiser gekrönt wurde und zugleich der letzte Kaiser des Mittelalters, der in der Tradition Karls des Großen diese Würde vom Papst in Rom empfing. Für den Rat und die Bürger der freien Reichsstadt Regensburg hat er mehr Urkunden ausgestellt als alle seine Vorgänger; über 300 Diplome sind heute noch nachweisbar. Doch waren die Regensburger Ratsherren gerade mit diesem Herrscher, den die kleindeutsche Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts fälschlich als des „heiligen römischen Reiches Erzschlafmütze“ bezeichnete, notorisch unzufrieden und fassten 1486 den Aufsehen erregenden Beschluss, vom Reich abzufallen und sich Herzog Albrecht IV. von Bayern-München als Landesherren zu unterstellen. Dieses Projekt sollte allerdings nach wenigen Jahren am zähen Widerstand des Habsburgers scheitern. Der Vortrag behandelt an Hand einiger ausgewählter Beispiele die wechselhafte Beziehung zwischen der Freistadt und dem Reichsoberhaupt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Wegen der eingeschränkten Personenzahl ist eine Anmeldung unter kulturportal@regensburg.de oder telefonisch unter 0941/507-7418 erforderlich. Bitte dabei den vollständigen Namen, die Personenzahl und eine Telefonnummer angeben. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen für einen Zeitraum von einem Monat aufbewahrt werden. Aufgrund des dynamischen Geschehens können einzelne Vorträge auch kurzfristig abgesagt werden.

Eintritt frei. Ein Angebot des Kulturreferats der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“.
Hans Burgkmair der Ältere, Kaiser Friedrich III., Ende 15. Jhd., Kunsthistorisches Museum Wien (Foto: Wikimedia Commons)
Mittwoch09.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Das Schottenportal der Regensburger Kirche St. Jakob

Baugeschichte – Bedeutung – Ikonographie – denkmalpflegerische Probleme
Vortrag von Prof. Dr. Achim Hubel, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das Schottenportal aus dem 3. Viertel des 12. Jahrhunderts ist das aufwendigste und figurenreichste Portal der Romanik in Deutschland. Da es sich um eine in Deutschland einzigartige romanische Bilderwand handelt, ist zu fragen, welche Vorbilder die Auftraggeber in anderen Ländern gesehen hatten. Eine Besonderheit ist auch die ungewöhnliche Bautechnik, in der das Portal errichtet wurde. Viele Hypothesen sind zu der Frage aufgestellt worden, was das umfangreiche Skulpturenprogramm dem Betrachter vermitteln will. Welche Interpretation kann aus heutiger Sicht überzeugen? 1994 wurde zum Schutz des gefährdeten Portals eine Vorhalle aus Glas errichtet, die jedoch weitere Schäden nicht verhindern konnte. Am schlimmsten ist die schwarze Gipskruste auf der Oberfläche des Portals, welche die Diffusion der Feuchtigkeit aus dem Stein heraus verhindert, so dass durch Salz- und Frostsprengung die empfindliche Oberfläche der Skulpturen schwer beschädigt wird. Was kann man heute dagegen tun?

Bitte beachten Sie: Das Besucherkontingent ist wegen der geltenden Hygieneschutzverordnung sehr beschränkt. Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist deswegen zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass!

Eintritt frei.
Das Schottenportal in Regensburg (Foto: Gerald Richter)
Mittwoch13.01.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Bürgerfest, Domspatzen und der SSV

Regensburger Erinnerungsorte
Vortrag von Dr. Bernhard Lübbers, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das Konzept der „Erinnerungsorte“, der „Lieux de Mémoire“, das auf den französischen Historiker Pierre Nora zurückzuführen ist, kann inzwischen als weithin bekannt und eingeführt gelten. Dahinter steckt die Überlegung, dass das kollektive Gedächtnis an bestimmten „Orten“, die nicht nur geographisch zu verstehen sind, kristallisiert. In diesem Vortrag soll versucht werden, das Konzept auf der lokalen Ebene zur Anwendung zu bringen. Welche Orte, Ereignisse, Institutionen und Personen sind konstitutiv für Regensburg? Wie werden solche Erinnerungsorte überhaupt zu dem, was sie sind? Diesen und anderen Fragen gilt es nachzuspüren.

Wegen der eingeschränkten Personenzahl ist eine Anmeldung unter kulturportal@regensburg.de oder telefonisch unter 0941/507-7418 erforderlich. Bitte dabei den vollständigen Namen, die Personenzahl und eine Telefonnummer angeben. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen für einen Zeitraum von einem Monat aufbewahrt werden. Aufgrund des dynamischen Geschehens können einzelne Vorträge auch kurzfristig abgesagt werden.

Eintritt frei. Ein Angebot des Kulturreferats der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“.
Foto: Ausschnitt aus Michael Ostendorfer, Ansicht Regensburgs aus dem Jahr 1552 (Staatliche Bibliothek Regensburg, Gr/4Rat.civ.383)
Mittwoch20.01.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Die Gesandtschaften und Herbergen der auswärtigen Gesandten am Immerwährenden Reichstag zu Regensburg

Vortrag von Stefan Ebeling, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Vortrag widmet sich den Gesandtschaftswohnungen der Gesandten und Delegierten der einzelnen Staaten, Städte und Fürstentümer in verschiedenen Häusern und Herbergen der Stadt Regensburg im Zeitraum zwischen 1663 und 1806. Die Vertreter der drei Gremien am Immerwährenden Reichstag waren der „Kurfürstenrat“ mit 7 bis 9 Mitgliedern, der “Fürstenrat“ mit 100 Mitgliedern und das “Städtekollegium“ mit 51 Mitgliedern. Mit allen Sekretären und Kanzlisten weilten so etwa 500 Personen dauernd in der Stadt Regensburg. Die Stadt Regensburg zählte zu dieser Zeit etwa 1100 Bürgerhäuser. In ca. einem Drittel dieser Bürgerhäuser wohnten die jeweiligen Gesandten mit Ihren Sekretären und der Dienerschaft zur Miete. Eigener Besitz in der Stadt Regensburg war den Gesandten nicht erlaubt.  So zogen die einzelnen Abgesandten nach einer gewissen Zeit wieder in ein neues Quartier. Die geistlichen Gesandten waren häufig in kirchlichen Besitztümern, in Klöstern und im Hochstift Regensburg untergebracht. Weilten die Gesandten nur kurze Zeit in der Stadt, so logierten sie in einer der zahlreichen Herbergen und Wirtshäuser der Stadt Regensburg.

Wegen der eingeschränkten Personenzahl ist eine Anmeldung unter kulturportal@regensburg.de oder telefonisch unter 0941/507-7418 erforderlich. Bei der Anmeldung bitte den vollständigen Namen, die Personenzahl und eine Telefonnummer angeben. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen für einen Zeitraum von einem Monat aufbewahrt werden. Danach werden diese Daten ordnungsgemäß vernichtet. Aufgrund des dynamischen Geschehens können einzelne Vorträge auch kurzfristig abgesagt werden.

Eintritt frei. Ein Angebot des Kulturreferats der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“.
Der Tagungsort des Immerwährenden Reichstags: Das Alte Rathaus in Regensburg (Foto: Stefan Ebeling)
Dienstag26.01.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Das Thon-Dittmer-Palais – reiche Geschichte hinter klassizistischer Fassade

Vortrag von Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der bedeutendste Regensburger Großkaufmann des 18. Jahrhunderts, Georg Friedrich von Dittmer, errichtete zwischen 1781 und 1808/09 anstelle zweier gotischer Hausburgen das heutige sog. Thon-Dittmer-Palais. Gegenwärtig bildet dieses Palais mit dem nach den Vorstellungen von Dr. Walter Boll zur Hälfte ergänzten Renaissance-Innenhof mit Stadtbücherei, Volkshochschule und Kulturreferat ein Kulturzentrum, auf das Regensburg zu Recht stolz sein kann. Dass der Regensburger Stadtrat 1956 ernsthaft einen Gesamtabbruch erwog, ist heute kaum mehr vorstellbar.

Beschränkte Teilnehmerzahl. Anmeldung unbedingt erforderlich bis 15. Januar 2021 bei der Katholischen Erwachsenenbildung in der Stadt Regensburg e.V. unter Tel. 0941 / 597 2231 oder per E-Mail: info@keb-regensburg-stadt.de. Teilnahme nur mit Rückbestätigung!

Eintritt frei. Ein Angebot des Heimatpflegers der Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg zum städtischen Jahresthema „Provinz – Stadt – Metropole“.
Wappen am Südgiebel des Thon-Dittmer-Palais (Foto: Dr. Werner Chrobak)
Freitag29.01.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Lebenslinien aus dem Landkreis Cham

Diakon Alois Hiebl und die Vertreibung seiner Familie aus dem Sudetenland
Vortrag von Diakon Alois Hiebl, Cham
Ort: Cham, Kulturhaus cha13, Ludwigstraße 13, RAUM Kleinkunstbühne

Dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft, dürfte wohl jedem von uns bekannt sein. Dabei können oftmals die vielfältigsten Ursachen, wie z. B. der Tod eines geliebten Menschen oder auch die Geburt eines Kindes, der Grund für einen völligen Richtungswechsel im Leben sein. Doch was ist, wenn der Zusammenbruch eines Regimes der Auslöser für den Umbruch einer ganzen Bevölkerungsgruppe ist? Eben dieser Frage wollen wir mit einem Vortrag von Diakon Alois Hiebl in unserer Rubrik „Lebenslinien aus dem Landkreis Cham“ auf den Grund gehen. Dabei wird uns der Kreisvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, welcher selbst als 5-jähriger Bub die Vertreibung seiner Familie in einer Nacht- und Nebelaktion aus dem Sudetenland hautnah miterleben musste, so einiges erzählen können. Bezeichnet er doch auch heute noch einen tschechischen Polizisten als einen Schutzengel, welcher seiner Familie und ihm mit einem Jeep zur Flucht verholfen hat. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass die damit zusammenhängenden Ereignisse auch heute noch sein gesamtes Leben prägen. Seien sie also gespannt, welche Überraschungen in seiner Lebenslinie noch zu entdecken sind.

Teilnehmerzahl begrenzt. Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 25.01.2021 zwingend erforderlich.

Eintritt frei.
Familie Hiebl nach dem 2. Weltkrieg (Foto: Familie Hiebl)
Donnerstag18.02.
20:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Helden der Demokratie?

Bayern 1920-1923
Musikalisch-szenische Lesung mit Maria Well, Dr. Georg Schulz und Dr. Markus Schmalzl, München und Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Bayern vor einhundert Jahren. Das Land ist gezeichnet vom verlorenen Weltkrieg, von Hunger und Wirtschaftskrise. Zugleich schreiten technischer Fortschritt und Mobilität rasch voran. Derweil versuchen Radikale von links und rechts, der ersten Demokratie auf bayerischem Boden ein schnelles Ende zu bereiten. In einer musikalisch-szenischen Lesung zeichnen Maria Well (NouWell Cousines), Dr. Georg Schulz und Dr. Markus Schmalzl ein historisches Stimmungsbild der Weimarer Krisenjahre in Bayern.

Bitte beachten Sie: Das Besucherkontingent ist wegen der geltenden Hygieneschutzverordnung sehr beschränkt. Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist deswegen zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass!

Eintritt frei.
Detail aus einem Regensburger Notgeldschein im Nennwert von 500.000 Mark aus dem Jahre 1923 (Foto: HVOR)
Mittwoch24.02.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Generalversammlung des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

Ort: Regensburg, Brauereigaststätte Spitalgarten, St.-Katharinen-Platz 1

Die Generalversammlung ist neben dem Ausschuß, dem Vorstand und dem wissenschaftlichen Beirat eines der zentralen Organe des Vereins. Laut § 8 der Satzung ist die ordentliche Generalversammlung zuständig für die Entgegennahme des Jahresberichts, die Entgegennahme der geprüften Jahresrechnung und die Entlastung des Schatzmeisters, die Ernennung von 2 Kassenprüfern für das folgende Geschäftsjahr, die Wahl der Ausschußmitglieder für 3 Jahre, die Änderung der Satzung, die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden sowie für die Entscheidung über die Auflösung des Vereins. Anträge von Mitgliedern für die ordentliche Generalversammlung müssen spätestens bis zum Enden des vorausgehenden Geschäftsjahres beim Vorstand eingereicht werden; das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Bitte beachten Sie: Das Besucherkontingent ist wegen der geltenden Hygieneschutzverordnung sehr beschränkt. Eine schriftliche Anmeldung per E-Mail an info@hvor.de ist deswegen zwingend erforderlich. Ohne Reservierungsbestätigung kein Einlass!

Samstag13.03.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Die Thurauer Mühle

Ein Denkmal wird zum Leben erweckt
Führung von Besitzer Max Rohrmüller, Thurau
Ort: Thurau/Schönthal, Thurauer Klostermühle, Thurau 11

Lange ist es her, dass in der Thurauer Klostermühle Korn zu Mehl gemahlen wurde. Dies ist jedoch Geschichte, zumal die historische Stätte über viele Jahre hinweg augenscheinlich immer mehr in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen ist. Nun kehrt jedoch wieder Leben in das alte Gemäuer ein. Zu verdanken ist das Max und Margit Rohrmüller, denen das Mühlenanwesen gehört. Unermüdlich haben sie sich um eine Sanierung des im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert stammenden und um 1830 erneuerten geschichtsträchtigen Gebäudes bemüht – mit Erfolg. Ende 2017 begannen die Sanierungsarbeiten, wobei mittlerweile auch ein erheblicher Baufortschritte zu erkennen ist. Lassen sie sich also davon überraschen, was man mit viel Mühe und noch wesentlich mehr Nerven sowie einem nicht ganz unerheblichen Anteil an finanzieller Eigenleistung alles erreichen kann.

Teilnehmerzahl begrenzt. Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 08.03.2021 zwingend erforderlich.

Eintritt frei. Festes Schuhwerk empfohlen. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Die Thurauer Mühle (Foto: Walter Karen)
Freitag30.04.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Oberpfälzer Wallfahrten nach Altötting

Vortrag von Dr. Irmgard Siede, Mannheim
Ort: Beratzhausen, Zehentstadel, Paracelsusstr. 29

Jedes Jahr machen sich viele Gruppen von Fuß- und Radwallfahrern aus der ganzen Oberpfalz (u.a. aus Sulzbach, Velburg, Daßwang, Regensburg, Schwandorf, Beratzhausen, Oberpfraundorf, Hemau, Painten und Cham) auf den Weg zur Schwarzen Madonna nach Altötting. Der Vortrag wird die Ursprünge und Hintergründe dieser Pilgerfahrt beleuchten, auf die Gnadenbildkopien eingehen (z.B. auf dem Freiberge bei Lauterhofen, Oberpfalz) und danach fragen, wie Wallfahrten von Fürsten den Kult dieser Gnadenbilder förderten. Dabei kommen auch andere schwarze Marienbilder, wie die schwarze Muttergottes in Niedermünster (Regensburg) oder das Loreto-Gnadenbild in Sulzbach-Rosenberg zur Sprache.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen
Die Schwarze Madonna von Altötting mit Gnadenrock (Foto: Bischöfliche Administration der Heiligen Kapelle, Altötting)