Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Das Programm

Das Veranstaltungsprogramm des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg erscheint halbjährlich auch in gedruckter Form. Die aktuelle Broschüre können Sie hier herunterladen. 

Mittwoch 22.07.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Napoleons Verwundung in der Schlacht von Regensburg

Vortrag von Thomas Schuler, Frechen
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

In Folge eines von England begonnenen Angriffskrieges stand die Grande Armée Napoleons am 23. April 1809 vor den Toren Regensburgs. Während die österreichische Artillerie Stadtamhof nahezu vollständig in Brand schoss, brannte durch französisch-bayerische Kanonen ein erheblicher Teil der Stadt nieder. In der Nähe des heutigen Hauptbahnhofes wurde Napoleon selbst durch eine österreichische Kugel verwundet. Durch aktuelle Forschungen war es möglich, den Ort dieser Verwundung auf den Meter genau zu lokalisieren. Thomas Schuler, einer der führenden Napoleon-Experten Deutschlands, wird Sie, begleitet von spannendem Bildmaterial, durch jenen dramatischen Tag des Jahres 1809 führen.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Für die Teilnahme per Zoom benötigen Sie den folgenden Link: https://uni-regensburg.zoom-x.de/j/67129135637?pwd=KL4Xgw46hSaM0Bg2iftO7LLC4NmAr4.1

Eintritt frei.
Kaiser Napoleon I., Ausschnitt aus einem Gemälde von Paul Delaroche (Foto: Wikimedia Commons / Thomas Schuler)
Samstag 25.07.
14:30 Uhr
Regionalgruppe Oberpfälzer Jura

Werke des Bildhauers Anton Joseph Machalky (1669-1746) im Juragebiet

Exkursion mit Führungen von Gerhard Staudigl, Parsberg
Treffpunkt: Hemau, Eichlberg 7

Der Referent hat im Zuge seiner Tätigkeit als Restaurator in den letzten Jahrzehnten Leben und Werk des Bildhauers Machalky eingehend analysiert. Aufgrund neuer Quellenfunde und Zuschreibungen stellt er Arbeiten des Künstlers im Juragebiet vor. Stationen unserer Exkursion sind die Wallfahrtskirche Eichlberg (14:30 Uhr) und die katholischen Dorfkirchen St. Anna in Eckertshof 9 (16:00) und St. Leonhard in Thonlohe 22 (17:00 Uhr). 

Anmeldung unter: info@kunstliteratour.com

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit den Pfarreien Hemau und Eichlberg-Neukirchen
Wallfahrtskirche Eichlberg bei Hemau (Foto: Gerhard Staudigl)
Samstag 25.07.
15:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

Die Englische Parkanlage von Teublitz

Orts- und Gartengeschichte
Führung von Matthias Haberl, Teublitz
Treffpunkt: Teublitz, Rathaus, Platz der Freiheit 7

An typischen Elementen wie Pavillon und Ruine lassen sich Planungsprinzipien und die Struktur eines Englischen Gartens mit seinen Baumgruppen und Solitärbepflanzungen nachvollziehen. Durch ein Parkkonzept werden maßgebliche Gestaltungsmerkmale wieder hergestellt bzw. sichtbar gemacht. 

Anmeldung unter: www.vhs-schwandorf-land.de

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem VHS-Verbund Schwandorf Land und dem Historischen Arbeitskreis für Teublitz und seine Ortsteile
Der Teublitzer Park im Winter (Foto Carolin Schmuck)
Sonntag 26.07.
11:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Ein Augenblick europäischer Geschichte

Kamishibai-Theater zum 220. Jahrestag der Unterzeichnung der Rheinbundakte auf Schloss Wörth
Ort: Schloss Wörth, Schlossberg 1, Rondellzimmer

Mit seiner von Napoleon geforderten Unterschrift unter die Rheinbundakte am 26. Juli 1806 besiegelte Karl Theodor von Dalberg das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Jugendliche der Mittelschule Wörth fassen dieses außerordentliche historische Ereignis unter Anleitung von Julia Wagner in einen von Ekkehard Hollschwandner vorgetragenen Monolog, in dem Dalbergs Zweifel und Bedenken, aber auch seine Beweggründe nachvollzogen werden. Die mitschwingenden Gedanken und Gefühle werden im selbstgebauten Kamishibai-Theater bildlich umgesetzt. Exakt 220 Jahre nach dem Augenblick europäischer Geschichte ist die Schul-Produktion am Originalschauplatz im Rondellzimmer auf Schloss Wörth zu sehen.

Eintritt: 2 Euro (Kinder bis 15 Jahre) bzw. 5 Euro (Erwachsene). Der Erlös geht in die Klassenkasse. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Regensburg und Kultur in Wörth
Der "echte" Dalberg im Rondellzimmer auf Schloss Wörth (Foto: Lena Schöberl)
Sonntag 26.07.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Die Angermühle

Zwischen Vergangenheit und Moderne
Vortrag von Tom Heuberger, Roding
Ort: Roding, Angermühle, Angermühl 1,

Von der Regenbrücke an der Rodinger Reibn eröffnet sich ein herrlicher Blick. Hinter Bäumen erhebt sich ein gotischer Treppengiebel aus dem 15. Jahrhundert – Teil eines der ältesten urkundlich erwähnten Gebäude Rodings - die Angermühle. Das Anwesen liegt auf dem sogenannten Anger, einer freien Ebene – daher auch der Name „Mühle auf dem Anger“. Zum Mühlgut gehörten ursprünglich neben der radizierten Mühlgerechtigkeit ein Wohnhaus, eine Schupfe mit Stallung, ein Waschhäuschen, die Mühlstube sowie verschiedene Mühlen: Mahlmühle, Sägmühle, Lohstampfe, Radstube, Grießstube und Gießgang. Ergänzt wurde das Anwesen zudem durch einen Gras- und Baumgarten. Jungen Rodingern hingegen ist das Areal um die Mühle hin zum Regen heute vor allem als Lokation für den allseits beliebten Rodinger “Stadtstrand” bekannt.   

Luftaufnahme der Angermühle (Foto: Tom Heuberger)
Mittwoch 29.07.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Verleihung des Christian Gottlieb Gumpelzhaimer-Preises 2026

Festakt mit anschließendem Stehempfang
Ort: Regensburg, Weinschenkvilla, Hoppestraße 6

Der Historische Verein für Oberpfalz und Regensburg, einer der ältesten Geschichtsvereine Bayerns, prämiert zum fünften Mal sowohl eine herausragende universitäre Abschlussarbeit als auch eine herausragende W-Seminararbeit zu einem Thema aus der Oberpfalz. Im Rahmen eines kleinen Festakts mit anschließendem Stehempfang werden die Preisträger öffentlich ausgezeichnet. Für die passende musikalische Umrahmung sorgt auch heuer wieder die Meisterklasse für Klavier und Kammermusik am Von-Müller-Gymnasium Regensburg unter der Leitung von Lukas Klotz.

Eintritt frei.
Christian Gottlieb Gumpelzhaimer (1766–1841), Gründungsvorsitzender des Historischen Vereins (Foto: HVOR)
Samstag 12.09.
08:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

Kulturfahrt in der "Jungen Pfalz"

Neuburg a.d. Donau und Schloss Höchstädt a.d. Donau
Stadt- und Schlossführungen mit Dr. Margit Vonhof-Habermayr, Neuburg a.d. Donau
Einstiegsorte werden nach der Anmeldung (Anmeldeschluss 2.9.26) bekanntgegeben.

Die "Junge Pfalz" war aus Erbstreitigkeiten heraus entstanden, dem Landshuter Erfolgekrieg. Die Enkel von Herzog Georg dem Reichen von Bayern-Landshut, Ottheinrich und Philipp, waren mit einem zerspiltterten Territorium abgefunden worden, das als "Pfalz-Neuburg" nominell bis Anfang des 19. Jahrhunderts Bestand hatte. 

Architektonisch interessant ist die Ähnlichkeit der Schlösser in Vohenstrauß und Höchstädt, geplant von Baumeister Leonhard Greineisen, orientiert an dem Schloßbau in Neuburg/Donau. Wir erleben eine Stadtführung in Neuburg/Donau und das Schloss und das Museum Deutscher Fayencen in Höchstädt/Donau. 

Die genauen Abfahrtszeiten am jeweiligen Treffpunkt werden einige Tage vor Fahrtbeginn bekanntgegeben. 

Anmeldung über www.vhs-schwandorf-land.de

Gesamtkosten für Busfahrt und Führungen 62,00 Euro. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der VHS Schwandorf Land
Sonntag 13.09.
Hauptverein Regensburg

NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur

Der "Tag des offenen Denkmals" 2026 in der Stadt Regensburg

„Denkmale und Infrastruktur“, so lautet das diesjährige Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Tag des offenen Denkmals®. Prächtige mittelalterliche Kaufmannshäuser: Doch was wären diese ohne einen Brunnen? Friedhöfe: Orte der Gedenkkultur. Aber ihre Anlage diente auch der Verbesserung der Hygiene in der historischen Stadt. Denkmäler der Infrastrukturgeschichte stehen meist nicht im Mittelpunkt. Doch dieses Jahr soll der Blick auf sie gerichtet werden. Stadt und Kooperationspartner haben dazu ein vielfältiges und kostenloses Programm erstellt. Dieses ist vorab rechtzeitig in gedruckter Form in den Tourismusbüros und beim städtischen Amt für kulturelles Erbe sowie digital unter www.regensburg.de/denkmaltag erhältlich.

Teilnahme kostenlos. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Amt für kulturelles Erbe der Stadt Regensburg.
Das Gebäude Holzländestraße 5 birgt ein jüdisches Ritualbad (Foto: Stadt Regensburg)
Sonntag 13.09.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Schwandorf

„Ist das was?“

(Historische) Funde bestimmen lassen und staunen
Gespräch mit Eduard Süß, Wackersdorf, und Thomas Wagner, Schwandorf
Ort: Schwandorf, Stadtmuseum, Rathausstraße 1

Sie haben etwas Merkwürdiges gefunden oder geerbt und möchten wissen, ob es historisch oder gar prähistorisch wertvoll ist? Die Kreisheimatpfleger für Archäologie geben Auskunft über Fundstücke aus der Vor- und Frühgeschichte im Landkreisgebiet Schwandorf. Jeder, der hierzu Beratungen möchte, kann an diesem Nachmittag ohne Voranmeldung von 14 bis 17 Uhr ins Stadtmuseum Schwandorf kommen und seinen „Schatz“ mitbringen.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Schwandorf.
Bronzezeitliche Randscherbe aus Zielheim (Foto Eduard Süß)
Sonntag 13.09.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Tag des offenen Denkmals

Der Drachenturm von Treffelstein
Führung mit Helmut Heumann, Treffelstein
Ort: Treffelstein, Drachenturm, Am Drachenturm

Als Wahrzeichen der Gemeinde Treffelstein ist der Drachenturm weithin sichtbar und zu einem wichtigen Anlaufpunkt im nördlichen Landkreis geworden. Dabei blickt der einstige Bergfried der Burg Treffelstein auf eine ca. tausendjährige Vergangenheit zurück. Die alten Mauern könnten sicherlich viele Geschichten aus einst vergangenen Tagen erzählen. Nicht umsonst wurde daher dieses Projekt 2023 anlässlich der Sanierung und Sicherung der Anlage hierfür mit dem Denkmalschutzpreis ausgezeichnet. Konnte doch in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege sowie der Unterstützung des Architekturbüros Schönberger dieser historische Ort mit einem Infozentrum touristisch aufgewertet und erlebbar gemacht werden. Dabei können Besucher mittels Infoscreens und Funktionen wie einer Hördusche eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte der Gemeinde sowie der ehemaligen Burganlage gewinnen. 

Die Führung findet bei jedem Wetter statt.

Teilnahme kostenlos.
Rekonstruktion der Burg Treffelstein (Foto: Gemeinde Treffelstein)
Sonntag 13.09.
15:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Parktheater und Stadttheater im Ringtheater

Tag des offenen Denkmals
Vortrag und Moderation PD Dr. Andreas Erb, Amberg
Ort: Amberg, Ringtheater, Spitalgraben 2a

Gezeigt werden aus den Beständen des Stadtarchivs Filme zum Bau des Parktheaters in den 30er Jahren und zur Wiedereröffnung des Stadttheaters 1978. Die Filme werden durch Kurzvorträge von DR. Andreas Erb, Stadtarchivar von Amberg, eingeleitet.

 Bild des Baumodells des Parktheaters, um 1935, Stadt Amberg, Bauaktenarchiv, BARg Bd. -0172- 5

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Amberg.
Bild des Baumodells des Parktheaters, um 1935, Stadt Amberg, Bauaktenarchiv, BARg Bd. -0172- 5
Samstag 19.09.
14:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Flußspat und Karnerkosmos – zum Bergbau um Nabburg und zum Karner von Perschen

hören & sehen mit Reinhard Hanausch
Exkursion mit Führung von Franz Grundler, Nabburg

Wir besuchen die REMISE, ein Privatmuseum des Franz Grundler in Nabburg, und erfahren dort Merkwürdiges über die regionale Geschichte des Bergbaues und den hier geförderten Flußspat. Danach widmen wird uns dem Perschener Karner – ein Edelstein der Romanik. Seine Doppelfunktion: Beinhaus und Auferstehungskapelle! Nach einem kleinen Vortrag besuchen wir den Karner und seine romanische Kirche St. Peter und Paul in Perschen sowie den angrenzenden Edelmannshof. Der seit 1605 ursprünglich erhaltene Dreiseithof ist mit der dazugehörigen romanischen Kirche und dem Karner eines der wichtigsten Zeugnisse bäuerlicher Architektur in der Oberpfalz.

Anmeldung und weitere Informationen unter: reinhard.hanausch@web.de

Teilnehmergebühr: 8 Euro
Ausschnitt aus einem Fresko in Peschen (Foto: Wikimedia Commons / Marie Amrei)
Mittwoch 23.09.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Georg Heinrich Paritius

Der Regensburger Schreibmeister im Lichte einer digitalisierten Welt
Vortrag von Johann Georg Maierhofer, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Der Kalligraf Johann Georg Maierhofer stellt das Regensburger Schreibmeisterbuch des Georg Heinrich Paritius (1675-1725) vor. Sie erfahren, warum Sie sich kein X für ein U vormachen lassen sollen, wie man Fraktur miteinander redet und bekommen Einblicke in die Bedeutung der Handschrift für das persönliche Wohlbefinden.

Eintritt frei. Der Vortrag findet im Rahmen des kulturellen Jahresthemas der Stadt Regensburg "Fingerspitzengefühl“ statt.
Georg Heinrich Paritius, Ausschnitt aus einem zeitgenössischen Kupferstich von Wolfgang Philipp Kilian (Repro: Georg Maierhofer)
Dienstag 06.10.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Die Geschichten "hinter den Epitaphien" an und in der Basilika St. Martin

Führung mit Rundgang
Führung von Franz Meier, Heimat- und Kulturführer, Amberg
Ort: Amberg, Basilika St. Martin, Marktplatz 2

Viele bedeutende Bürger, Priester, Eisenhüttenleute oder Regierungsbeamte haben die Vergangenheit unserer Stadt geprägt. Die Wappen der großen Familien finden sich ebenso wie würdige Personen auf Epitaphien oder Gedenkplatten in und an der Basilika St. Martin. Franz Meier, zertifizierter Heimat- u. Gästeführer, nimmt uns als ausgewiesene Kenner der Kirche auf einen spannenden Rundgang mit erstaunlichen Anekdoten mit und überrascht mit interessanten Details. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt.

Anmeldung erforderlich unter: hv.amberg.hp.klinger@gmail.com

 

 

Teilnahme kostenlos. Spenden kommen dem Orgelbauverein zu Gute. Treffpunkt: Südseite der Basilika, Ölberg
St. Martin Epitaph Hans Klopfer (Repro: HP Klinger)
Freitag 09.10.
19:30 Uhr
Hauptverein Regensburg

Das mittelalterliche Wörth a.d. Donau

Vortrag von Prof. em. Dr. Franz Fuchs, Würzburg
Ort: Wörth a.d. Donau, Schloss, Schlossberg 1, Rondellzimmer

Der Referent ist gebürtiger Wörther und hat seine Heimatstadt nie aus den Augen verloren. Der erste Teil seines Vortrags befasst sich mit der Frage, „was Mittelalter heute bedeutet“ (H. C. Artmann). Dabei werden die Entstehung und Bedeutung Begriffs „Mittelalter“ erörtert, Periodisierungsprobleme diskutiert und „Aktualität“ dieser Epoche für die Gegenwart angesprochen. Der zweite Teil bringt einen kurzen Überblick zur Geschichte des Ortes von der ersten urkundlichen Erwähnung in der Karolingerzeit bis zum Ausbau des Schlosses zur fürstbischöflichen Residenz zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Dabei sollen nicht zuletzt auch einige heute noch sichtbaren Denkmäler aus dieser Epoche (Grabplatten, Kunstwerke, Wappen) einbezogen werden.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit Kultur in Wörth (K.i.W.)
Schloss und Markt Wörth a.d. Donau, Ausschnitt aus einem Kupferstich von Michael Wening, 1716-1726 (Foto: Wikimedia Commons)
Mittwoch 14.10.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Neues aus Kumpfmühl

Die Neolithische Revolution in der Oberpfalz
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Saile, Regensburg
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

In der Geschichte der Menschheit gab es Brüche, die Welt und Mensch grundlegend veränderten. Die Erfindung von Ackerbau und Viehzucht sowie die damit verbundene Sesshaftigkeit waren etwas in ihrer Zeit radikal Neues. Diese geistige Gründung führte zu einer Umstülpung aller menschlichen Lebensverhältnisse. In der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. wird das südliche Mitteleuropa von dieser grundstürzenden Veränderung erfasst. Eine linienbandkeramische Siedlung in Kumpfmühl führt in die Zeit der Neolithischen Revolution zurück, die den Übergangsprozess von der aneignenden zur produzierenden Wirtschaftsweise markiert. Dabei stellt die Linienbandkeramische Kultur den nordwestlichen Ausläufer eines Transformationsprozesses dar, der im 10. Jahrtausend v. Chr. im Fruchtbaren Halbmond seinen Ursprung nahm.

Eintritt frei.
Bandkeramische Landschaft (Foto: van Wijk u.a. 2014 / Thomas Saile)
Sonntag 15.11.
18:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Elisabeth, Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich

Gesichter einer Frau
Lesung von Dr. Marita A. Panzer, Regensburg
Ort: Alteglofsheim, Schloss Alteglofsheim, Am Schloßhof 1, Kaisersaal

Elisabeth, genannt Sisi, wird zumeist als Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn wahrgenommen. Ihre bayerische Herkunft rückt dabei weitgehend in den Hintergrund. Obwohl durch Heirat eine Habsburgerin, bleibt sie doch eine Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach. Dr. Marita A. Panzer stellt in ihrer neuen Biografie Elisabeth daher als Herzogin in Bayern besonders heraus. Sie zeigt sie im Rahmen ihrer Familie, ihr Aufwachsen in München und Possenhofen sowie die lebenslange Verbundenheit mit ihrer bayerischen Heimat. Dabei kommen alle Aspekte ihres Lebens zum Tragen: So werden die vielen Gesichter dieser Frau, dieser Widerstrebenden, Überforderten, Fliehenden, Gescheiterten und Tragischen, aber auch Romantischen, Mutigen und Populären, aufgezeigt.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Schloss Alteglofsheim e. V.
Elisabeth, Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich (Foto: Wikimedia Commons)
Dienstag 17.11.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Die magische 8

Böhmens 8 - Zufall oder Schicksal?
Vortrag von Hans-Peter Klinger, Heimat- und Kulturführer, Amberg
Ort: Amberg, KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstrasse 3

Ob gut oder schlecht für Böhmen, fast immer zeigte sich bisher eine 8 im Datum der schicksalhaften Entscheidungen. Frappierend! Magisch? Ähnlich beispielhaft wie der 9. November in Deutschland oder der 28. Juni auf dem Balkan beeinflussten solche 8er-Ereignisse den großen geschichtlichen Ablauf – ob positiv oder negativ. Der Vortrag gibt einen verblüffenden Überblick und stellt vergleichend ausgewählte Situationen mit deren erheblichen Auswirkungen auf Böhmen, Bayern und Europa dar.  

Anmeldung erwünscht unter: Tel. 09621-9117862 oder info@keb-amberg-sulzbach.de

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB Amberg-Sulzbach e.v.
Denkmal für die Opfer des Kommunismus, Prag (Foto: Wikipedia)
Hauptverein Regensburg

Hin- und hergerissen

Regensburg und sein Umland zwischen Historismus und Modernisierung
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Das 41. Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege wird sich mit dem spannenden Nebeneinander von Historismus und Modernisierung in Regensburg und seinem Umland beschäftigen. Das umfangreiche Vortragsprogramm ist wie immer an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gerichtet. Sämtliche relevanten Informationen sind rechtzeitig unter www.regensburg.de/herbstsymposion nachzulesen.

Eintritt frei. In Zusammenarbeit mit: Stadt Regensburg (Amt für kulturelles Erbe), Bistum Regensburg (Fachbereich Kunst- u. Denkmalpflege), Heimatpfleger der Stadt Regensburg, Oberpfälzer Kulturbund, Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg
Die Königliche Villa in Regensburg, Holzstich von 1862 (Repro: Elke Rehder)
Mittwoch 09.12.
19:00 Uhr
Hauptverein Regensburg

Bischofsamt im Nationalsozialismus

Erzbischof Michael Buchberger und das Dritte Reich
Vortrag von Dr. Walter Huber, Münster
Ort: Regensburg, Runtingerhaus, Keplerstraße 1, Großer Runtingersaal

Zu den prägenden Bischöfen Bayerns vor dem Zweiten Vatikanum gehörte Dr. Michael Buchberger. Von 1928 bis 1961 stand er der Diözese Regensburg vor. Fokussiert auf die Jahre 1933 bis 1945 möchte der Vortrag – interessiert an Kausalitäten – u. a. folgenden Fragen nachgehen: Welche Zeitdiagnose stellte der Bischof auf? Welche pastoralen und kirchenpolitischen Präferenzen wies sein Agieren auf und welche Taktiken standen dahinter? Wo kam es zu Auseinandersetzungen mit den nationalsozialistischen Machthabern oder wo gab es vielleicht sogar Konsens? Wie arbeitete der Bischof das Thema „Nationalsozialismus und Kirche“ nach 1945 auf? Der Vortrag bietet neue Perspektiven auf einen kirchlichen Verantwortungsträger in bayerischer Monarchie, Weimarer Republik, NS-Diktatur, Besatzung und Bonner Republik.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Verein für Regensburger Bistumsgeschichte e. V.
Bischof Dr. Michael Buchberger in den 1930er Jahren (Repro: Walter Huber)
Dienstag 12.01.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Michael Mathias Prechtls Suche

Die spannende Entwicklung eines Amberger Künstlers
Vortrag von Beate Wolters, M.A., Amberg
Ort: Amberg, KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstrasse 3

Das Stadtmuseum Amberg verwahrt neben dem Nachlass Michael Mathias Prechtls auch den von Fritz Griebel, seinem Lehrer an der Akademie. Gerade der Kunststudent Prechtl scheint anfangs stark von ihm geprägt, bevor er als freischaffender Künstler eigene Vorbilder für sich sucht.  Gegenstand des Vortrages werden die weitgehend unbekannten, großformatigen Werke des ganz jungen Prechtls sein, die Arbeiten für „Kunst am Bau“, an denen sich die Suche des Künstlers ablesen lässt.

Anmeldung erwünscht unter: Tel. 09621-9117862 oder info@keb-amberg-sulzbach.de
 

 

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB Amberg-Sulzbach e.v.
Collage (Beate Wolters)
Dienstag 19.01.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Das Erasmus-Gymasium und seine berühmten Absolventen

Sie alle drückten die Schulbank hier!
Vortrag von Dr. Peter Seidl, Amberg
Ort: KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstrasse 3

Das EG und seine berühmten Absolventen 2026 feierte das Erasmus-Gymnasium Amberg als eine der ältesten höheren
Schulen der Oberpfalz 400 Jahre seines Bestehens. Peter Seidl, Autor der Jubiläums-Festschrift, stellt in diesem Vortrag einige der Männer vor, die
zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert „sein“ Gymnasium absolviert und es zu Rang und Namen gebracht haben. Dies wird verbunden mit Fakten und
Anekdoten aus vier Jahrhunderten Schulgeschichte, die ja auch Teil der Amberger und Oberpfälzer Regionalgeschichte ist.

Anmeldung erwünscht unter: Tel. 09621-9117862 oder info@keb-amberg-sulzbach.de

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB Amberg-Sulzbach e.v.
Symbolbild (Foto: Peter Seidl)
Mittwoch 27.01.
19:00 Uhr

Amberg ist aus Stein gebaut

Vortrag von Dieter Dörner, ehem. Kreisheimatpfleger
Ort: Amberg, Pfarrsaal St. Martin, Pfarrer-Meiler-Pl. 1

„Am Erz ist Amberg entstanden …“ schrieb die Schriftstellerin Ricarda Huch. Wo man Erz fand,
verdiente man gutes Geld, konnte es sich leisten in Stein zu bauen. Aus Rhät- und
Doggersandstein entstanden im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die repräsentativen Bauten
des Landesherrn, der Stadt, der Bürger in Amberg. Woher kamen die Steine? Wo und weshalb
hat man Steine z.T. sogar bergmännisch unter Tage gewonnen? Wie war es um die Steinmetze
bestellt? Wie wurden die großen Kirchen und Profanbauten in der Gotik gebaut? Weshalb
Maßwerk? Welche Bedeutung haben Riefen und Schüsselchen an vielen mittelalterlichen
Sandsteinbauten? All die Fragen beantworten der Referent und eine Power-Point-Präsentation.

Anmeldung erwünscht unter: Tel. 09621-9117862 oder info@keb-amberg-sulzbach.de

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB Amberg-Sulzbach e.v.
Tretrad (Foto: Dieter Dörner)
Dienstag 02.02.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Rigips - Der Siegeszug im Trockenbau

Ein spannender Ausflug in die Arbeitswelt
Vortrag von Jurgen Wolf, Sulzbach-Rosenberg
Ort: Amberg, KEG-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstrasse 3

Die Rigipsplatte hat den Trockenbau revolutioniert. Aus Gips und Karton wurde ein Baustoff, der uns nahezu überall begegnet. Jürgen Wolf, ein Fachmann, dessen Expertise im In- und Ausland gefragt ist, berichtet spannend zu diesem Werkstoff, seiner Herstellung und zum Bau und Betrieb der Fertigungsanlagen.

Anmeldung erwünscht unter: Tel. 09621-9117862 oder info@keb-amberg-sulzbach.de

 

 

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der KEB Amberg-Sulzbach e.v.
Symbolbild Werk (Foto: HP Klinger)