Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Regionalgruppe Cham

Freitag30.10.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Der Lamberg in alter Zeit

Seine Bedeutung in der Regionalgeschichte
Vortrag von Stadtarchivar a. D. Werner Perlinger, Furth im Wald
Ort: Cham, Kulturhaus cha13, Ludwigstraße 13, RAUM Kleinkunstbühne

Könnten unsere historischen Stätten reden, so hätten sie wohl vieles zu erzählen! Dabei sind diese oftmals mit bedeutenden Gebäuden verbunden, welche uns einiges über unsere Geschichte vermitteln können. Eben hierzu dürfte wohl auch die Kirche der Hl. Walburga am Lamberg bei Chammünster zählen. Entwickelte sie sich doch im Mittelalter zu einer der bekanntesten Wallfahrtskirchen Bayerns. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dieses überregionale Gebäude 1556 im Zuge der Reformation geplündert und letztlich auch zerstört wurde. Auch wenn diese Entwicklung für dieses Gotteshaus sicherlich eine gewaltige Zäsur darstellte, so ist es auch nicht überraschend, dass Kurfürst Maximilian 1627/28 diese bereits wieder errichtete. Abermals 1806 im Zuge der Säkularisation zerstört, wurde die Kirche in ihrer heutigen Form 1832 erbaut und 1833 eingeweiht. Sie können also gespannt sein, was uns Herr Perlinger über die Entwicklung der Wallfahrtskirche und den Lamberg als Siedlungsstätte noch alles zu erzählen hat, wobei auch sicherlich die ein oder andere Geschichte dabei sein wird, welche noch wesentlich weiter in der Zeit zurückreicht, als vielleicht vermutet.

Teilnehmerzahl begrenzt. Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 26.10.2020 zwingend erforderlich.

Eintritt frei.
Kirche am Lamberg (Foto: Walter Karen)
Freitag29.01.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Lebenslinien aus dem Landkreis Cham

Diakon Alois Hiebl und die Vertreibung seiner Familie aus dem Sudetenland
Vortrag von Diakon Alois Hiebl, Cham
Ort: Cham, Kulturhaus cha13, Ludwigstraße 13, RAUM Kleinkunstbühne

Dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft, dürfte wohl jedem von uns bekannt sein. Dabei können oftmals die vielfältigsten Ursachen, wie z. B. der Tod eines geliebten Menschen oder auch die Geburt eines Kindes, der Grund für einen völligen Richtungswechsel im Leben sein. Doch was ist, wenn der Zusammenbruch eines Regimes der Auslöser für den Umbruch einer ganzen Bevölkerungsgruppe ist? Eben dieser Frage wollen wir mit einem Vortrag von Diakon Alois Hiebl in unserer Rubrik „Lebenslinien aus dem Landkreis Cham“ auf den Grund gehen. Dabei wird uns der Kreisvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, welcher selbst als 5-jähriger Bub die Vertreibung seiner Familie in einer Nacht- und Nebelaktion aus dem Sudetenland hautnah miterleben musste, so einiges erzählen können. Bezeichnet er doch auch heute noch einen tschechischen Polizisten als einen Schutzengel, welcher seiner Familie und ihm mit einem Jeep zur Flucht verholfen hat. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass die damit zusammenhängenden Ereignisse auch heute noch sein gesamtes Leben prägen. Seien sie also gespannt, welche Überraschungen in seiner Lebenslinie noch zu entdecken sind.

Teilnehmerzahl begrenzt. Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 25.01.2021 zwingend erforderlich.

Eintritt frei.
Familie Hiebl nach dem 2. Weltkrieg (Foto: Familie Hiebl)
Samstag13.03.
14:00 Uhr
Regionalgruppe Cham

Die Thurauer Mühle

Ein Denkmal wird zum Leben erweckt
Führung von Besitzer Max Rohrmüller, Thurau
Ort: Thurau/Schönthal, Thurauer Klostermühle, Thurau 11

Lange ist es her, dass in der Thurauer Klostermühle Korn zu Mehl gemahlen wurde. Dies ist jedoch Geschichte, zumal die historische Stätte über viele Jahre hinweg augenscheinlich immer mehr in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen ist. Nun kehrt jedoch wieder Leben in das alte Gemäuer ein. Zu verdanken ist das Max und Margit Rohrmüller, denen das Mühlenanwesen gehört. Unermüdlich haben sie sich um eine Sanierung des im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert stammenden und um 1830 erneuerten geschichtsträchtigen Gebäudes bemüht – mit Erfolg. Ende 2017 begannen die Sanierungsarbeiten, wobei mittlerweile auch ein erheblicher Baufortschritte zu erkennen ist. Lassen sie sich also davon überraschen, was man mit viel Mühe und noch wesentlich mehr Nerven sowie einem nicht ganz unerheblichen Anteil an finanzieller Eigenleistung alles erreichen kann.

Teilnehmerzahl begrenzt. Telefonische Anmeldung unter 0176 21549993 vorab bis zum 08.03.2021 zwingend erforderlich.

Eintritt frei. Festes Schuhwerk empfohlen. Die Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Die Thurauer Mühle (Foto: Walter Karen)