Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Regionalgruppe Amberg

Samstag24.09.
09:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Museumssynagoge und Judenfriedhof in Floß, Konzentrationslager Flossenbürg

Siegfried Schuller (Synagoge), Dieter Dörner (Friedhof), Karsten Dierks, Monika Grötsch (Gedenkstätte)
09.00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz des Landratsamtes in der Kochkellerstraße (gegenüber Hindenburg-platz)

Die Geschichte der Floßer Judengemeinde, der einst einzigen politisch selbstständigen in Bayern und deren Synagoge sind Inhalt von Führung und Vortrag in der Synagoge. Auf der Weiterfahrt nach Flossenbürg werfen wir einen Blick auf den Floßer Judenfriedhof, essen im Cafe der Gedenkstätte und haben anschließend eine Führung durch diese. Danach besteht ausreichend Zeit zur Besichtigung der Ausstellungen. Rückkunft in Amberg gegen 18.00 Uhr.

Der Unkostenbeitrag von 15.00 € beinhaltet Busfahrt, alle Führungen und Eintritte.

Anmeldung bis 16. September 2022 bei der KEB, Tel. 09621/475520; info@keb-amberg-sulzbach.de oder per Online auf der Homepage (bitte unter "Weitere Angaben" die Anzahl der Teilnehmer eintragen). In Kooperation mit KEB und EBW.
(Foto: Dieter Dörner)
Sonntag09.10.
09:20 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Synagoge Regensburg und Landesausstellungen „Wirtshaussterben? Wirtshausleben!“ „Bavaria und Olympia“

Ilse Danziger, NN
Treffpunkt 09.20 Uhr Bahnhofshalle Amberg

Des großen Interesses wegen besuchen wir nochmals die neu erbaute Synagoge in Regensburg (Herren bitte mit Kopfbedeckung) und um 14.15 Uhr die Landesausstellung „Wirtshaussterben? Wirtshausleben!“ (mit Führung) im Haus der Bayerischen Geschichte. Anschaulich werden Niedergang, Veränderung und Neuanfang unserer Wirtshauskultur über Jahrzehnte dargestellt. 

Parallel zu dieser Ausstellung läuft die Landesausstellung „Bavaria und Olympia“, die jeder Teilnehmer, wie auch die Dauerausstellung, im Alleingang (ohne Mehrkosten) besuchen kann.

Rückfahrt um 18.30 Uhr (Gleis 1 – bitte prüfen), Ankunft Amberg 19.21 Uhr.

Der Unkostenbeitrag von 10 € beinhaltet Fahrt, Eintritt und Führungen

Anmeldung bis 04. Oktober 2022 bei der KEB, Tel. 09621/475520; info@keb-amberg-sulzbach.de oder per Online auf der Homepage (bitte unter "Weitere Angaben" die Anzahl der Teilnehmer eintragen).
(Stadtmuseum Amberg - Foto: Dieter Dörner
Dienstag18.10.
19:00 Uhr
Regionalgruppe Amberg

„Täter, Helfer, Trittbrettfahrer – NS-Belastete aus der Oberpfalz“

Dr. Frank Präger
Staatsarchiv Amberg, Archivstraße

Vorgestellt wird das gleichnamige Buch, wobei das Hauptreferat vor allem den Werdegang von Fritz Wächtler, von 1935-1945 Gauleiter der Bayerischen Ostmark, beinhaltet.

 

Anmeldung bis 14. Oktober 2022 unter poststelle@staam.bayern.de In Kooperation mit dem Staatsarchiv Amberg und der KEB
(Wikipedia frei)
Dienstag13.12.
20:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Der südliche Altlandkreis Amberg in alten Ansichten

Josef Schmaußer
KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstraße 3, Amberg

Postkarten waren vor ca. 120 Jahren so modern wie heute E-Mails oder andere digitale Nachrichten. Interessant für den Heimatkundler sind vor allem Aufnahmen, welche ein Bild der Orte in unserem Landkreis vor ca. 130 Jahren vermitteln. Wer besaß zu dieser Zeit schon einen Fotoapparat? Auffällig ist oft auch die teils hervorragende Qualität dieser Druckerzeugnisse. So sind für viele Heimatkundler historische Postkarten ein begehrtes Sammelobjekt.

Anmeldung bitte bis  08. Dezember 2022 unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de.

In Kooperation mit der KEB
Quelle: Privatarchiv Dieter Dörner
Dienstag24.01.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Leprosenhaus, Dreifaltigkeitskircherl, Dreifaltigkeitsfriedhof

Dieter Dörner
19.30 Uhr, Pfarrsaal Dreifaltigkeit, Dreifaltigkeitsstraße7 (neben der Kirche)

Leprosenhäuser gehörten im Mittelalter zur sozialen Fürsorge für Leprakranke (und Anderer) jeder Stadt. Sie befanden sich vor den Mauern der Stadt, in Amberg an der Ausfallstraße nach Regensburg. Das „Männersiechen“ geht auf das Jahr 1340 zurück, fast 200 Jahre später wurde das „Frauensiechen“, bis dahin an der Ausfallstraße nach Nürnberg, mit dem Leprosenhaus am Dreifaltigkeitskircherl vereint. Zeitgleich entstand das Dreifaltigkeitskircherl, wohl vor allem für die Seelsorge der Kranken. Ebenfalls Mitte des 16. Jh.s der Dreifaltigkeitsfriedhof, ursprünglich für die Leprosen gedacht, doch bald, nach Auflösung der innerstädtischen Friedhöfe, für alle Verstorbenen links der Vils.

Der Lichtbildervortrag beinhaltet die Geschichte von Leprosenhaus, Kircherl und Friedhof.

Anmeldung bitte bis 10. Januar 2022 unter geschichtsnetzwerk.amberg@gmx.de

In Kooperation mit der KEB
Quelle: Stadtarchiv Amberg
Dienstag28.02.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Eine Kirche wie keine andere: Die Dreifaltigkeitskirche

Peter Seidl
Pfarrsaal Dreifaltigkeit, Dreifaltigkeitsstraße 7 (neben der Kirche)

Amberg war, bezogen auf die Zahl der Einwohner, um die Wende vom 19. zum 20. Jh. nach Augsburg und Nürnberg die höchstindustrialisierte Stadt in Bayern. Es galt, für den Zuwachs an Arbeitern neuen Wohnraum zu schaffen und dies vor allem im Bereich der Emailgeschirrfabrik Baumann. Ein neues, bis dahin bescheiden besiedeltes Wohnviertel entstand, das Dreifaltigkeitsviertel. Ursprünglich gehörten die Bewohner, soweit katholisch, zur bald überforderten Pfarrei St. Martin. Um den Ersten Weltkrieg wuchs der Gedanke, mit Hl. Dreifaltigkeit eine neue Pfarrei mit Kirche zu schaffen. Endlich konnte, begleitet von Geldnot, 1926 mit dem Bau begonnen werden, der sich bis zur Fertigstellung der Innenausstattung bis Ende der 1930er Jahre hinzog. Doch bereits 1975 stand eine Restaurierung an, die zu einer Neugestaltung des

Kircheninneren führte. Wenig später kam Ersatz für die im Dritten Reich geraubten, nach dem Krieg in minderwertiger Ausführung gestalteten Kirchenglocken.

Der Lichtbildervortrag beinhaltet die Geschichte der Pfarrei und der Dreifaltigkeitskirche.

Anmeldung bitte bis 20. Februar 2022 unter geschichtsnetzwerk.amberg@gmx.de

 

In Kooperation mit der KEB
(Foto: Dieter Dörner)
Samstag18.03.
10:10 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Fakten und Facetten zur Bibel – Das neue Bibelmuseum in Nürnberg

NN
Treffpunkt 09.10 Uhr Bahnhofshalle Amberg

Samstag, 18. März 2023, Treffpunkt 09.10 Uhr Bahnhofshalle Amberg

Fakten und Facetten zur Bibel – Das neue Bibelmuseum in Nürnberg

Um seine Aufgabe, die Verbreitung und das Verständnis der Bibel als Kulturgut und Heiliger Schrift zu fördern, auch in der Gegenwart und Zukunft umzusetzen, entschied sich das Bibelzentrum Bayern 2013 dazu, das bis dahin betriebene Bibelerlebnishaus in ein Museum nach modernsten Standards umzuwandeln. Für die Konzeption des Museums wurde 2013 das Kernkonzeptteam gebildet, das für die inhaltliche sowie räumliche und bauliche Gestaltung zuständig war. Ungewöhnliche und spannende Fakten erzählen, was zum Beispiel die Bibel mit Schafen und Seerobben zu tun hat. Warum braucht die Bibel einen Code? Und was haben Minibibeln und Bibeln in XXL gemeinsam? Bibelmuseum=Faszination=Wissenswertes rund um die Bibel

Nach dem Besuch der Bibelausstellung bleibt Ihnen ausreichend Zeit für eine Mittagspause. Anschließend findet eine Stadtführung zur Reformation in Nürnberg oder einem ähnlichen Thema statt.

Details, wie Kosten, Ablauf usw., finden Sie ab Mitte September auf der Hompage der KEB Amberg-Sulzbach. 

Rückkunft in Amberg ca. 17.30 Uhr

Anmeldung bis 10. März 2023 bei der KEB, Tel. 09621/475520; info@keb-amberg-sulzbach.de oder per Online auf der Homepage (bitte unter "Weitere Angaben" die Anzahl der Teilnehmer eintragen).
(Foto: Dieter Dörner)