Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Regionalgruppe Amberg

Dienstag23.11.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Der "Winterkönig" - Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz

Vortrag von Dr. Johannes Laschinger, Amberg
Ort: Amberg, KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstraße 3

Am 26. August dieses Jahres jährte sich der Geburtstag Kurfürst Friedrichs V. von der Pfalz zum 425. Mal. Dies ist der äußere Anlass, um sich mit einer Gestalt zu beschäftigen, die unter ihrem Schimpf- und Spottnamen Eingang in die Geschichtsbücher fand. Der Vortrag möchte nicht nur Friedrich insgesamt vorstellen, sondern besonders auch auf seine Beziehungen zu Amberg abheben, wo er wahrscheinlich, wenngleich nicht ganz sicher, 1596 das Licht der Welt erblickte. Zumindest getauft wurde er in der Oberpfälzer Regierungs- und Residenzstadt der Pfälzer Kurfürsten. In Amberg traf er wichtige Entscheidungen, wie die zur Annahme der böhmischen Königskrone, die nicht nur für seinen weiteren Lebensweg, sondern für ganz Europa schicksalhaft wurden. Damit wird nochmals an die Landesausstellung des Jahres 2003 angeknüpft, bei der in Amberg wertvolle Exponate zur Geschichte Friedrichs V. und seiner Zeit zusammengetragen wurden. Stationen seines tragischen Lebenswegs behandelt darüber hinaus das „Amberger Welttheater. Herbst des Winterkönigs“.

Anmeldung erforderlich unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de.

Eintritt frei.
Kurfürst Friedrich V. (Foto: Stadtmuseum Amberg / Dieter Dörner)
Dienstag07.12.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Der südliche Altlandkreis Amberg in alten Ansichten

Vortrag von Josef Schmaußer, Ursensollen
Ort: Amberg, KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstraße 3

Postkarten waren vor ca. 120 Jahren so modern wie heute E-Mails oder andere digitale Nachrichten. Interessant für den Heimatkundler sind vor allem Aufnahmen, welche ein Bild der Orte in unserem Landkreis vor ca. 130 Jahren vermitteln. Wer besaß zu dieser Zeit schon einen Fotoapparat? Auffällig ist oft auch die teils hervorragende Qualität dieser Druckerzeugnisse. So sind für viele Heimatkundler historische Postkarten ein begehrtes Sammelobjekt.

Anmeldung erforderlich unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de.

Eintritt frei.
Ausschnitt aus einer Postkarte aus dem Jahre 1898 (Foto: HVOR)
Dienstag25.01.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Amberger Neugier - Eine Höhlenbegehung im Jahr 1535

Vortrag von Dr. Andreas Erb, Amberg
Ort: Amberg, Rathaus, Marktplatz 11, Großer Rathaussaal

Höhlen aufzusuchen, gilt heute als Freizeitvergnügen. Die 25 Amberger, die sich vor fast 500 Jahren auf den Weg in eine Höhle bei Breitenwinn machten, fürchteten eine enge und dunkle Welt  voller Geister und Abgründe – hofften aber auch auf Schätze und Entdeckungen. Der Referent begibt sich auf die Spuren dieser Expedition und schildert ihr Nachleben an der Schwelle von mittelalterlicher Religiosität zu neuzeitlicher Entdeckerlust.

Anmeldung erforderlich unter stadtarchiv@amberg.de oder 09621/10-1821.

Eintritt frei.
Titelseite zur Beschreibung der Höhlenbegehung (Foto: Stadtarchiv Amberg)
Dienstag08.02.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Auf den Spuren der Montangeschichte im Amberg-Sulzbacher Raum

Ort: Amberg, KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstraße 3

Unter Federführung von Tanja Weiß, der Vorsitzenden des Stiber-Fähnleins, entstanden 2021 zwei Filme von Studenten der OTH zur Montangeschichte unserer Region. Ein Film betrifft primär den Bergbau in Sulzbach-Rosenberg, ein weiterer Film die Weiterverarbeitung der gewonnen Brauneisenerze und des daraus gewonnenen Eisens.

Anmeldung erforderlich unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de.

Eintritt frei.
Das Mundloch des Theresienstollens des Amberger Brauneisenerzbergbaus (Foto: Bergbau-und Industriemusuem Theuern)
Sonntag27.03.
09:20 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Neuanfänge: Heimatvertriebene in Bayern - Besuch der Synagoge in Regensburg

Führungen von Dieter Weber, Regensburg, und Dieter Dörner, Amberg
Treffpunkt: Amberg, Bahnhofshalle

Dort, wo sich der anlässlich der Pogromnacht 1938 zerstörte Tempel der jüdischen Gemeinde Regensburgs befand, entstand die Neue Synagoge als Zeichen neu erweckten jüdischen Lebens. Dieter Weber, Leiter des Fördervereins „Neue Synagoge“, führt durch diese und berichtet über das Leben der neu erstandenen Gemeinde.

Nach einer 90-minitügen Mittagspause besuchen wir in der Bavariathek des Hauses der Bayerischen Geschichte die Sonderausstellung „Neuanfänge“. Flucht, Vertreibung und Integration ist das Thema der Ausstellung. Die Integration von 2 Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen war für Bayern eine der größten Herausforderungen in jüngster Zeit.

Anmeldung erforderlich unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de.

Teilnahmegebühr: 25 Euro (beinhaltet Fahrt, Eintritt und Führung im Museum der Bayerischen Geschichte). Die Führung in der Synagoge ist kostenlos, es wird um eine Spende gebeten.
Auf der Flucht (Foto: Haus der Bayerischen Geschichte)