Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg

Regionalgruppe Amberg

Dienstag13.12.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Der südliche Altlandkreis Amberg in alten Ansichten

Vortrag von Josef Schmaußer, Ursensollen
Ort: Amberg, KEB-Bildungszentrum, Dreifaltigkeitsstraße 3

Postkarten waren vor ca. 120 Jahren so modern wie heute E-Mails oder andere digitale Nachrichten. Interessant für den Heimatkundler sind vor allem Aufnahmen, welche ein Bild der Orte in unserem Landkreis vor ca. 120 Jahren vermitteln. Wer besaß zu dieser Zeit schon einen Fotoapparat? Auffällig ist oft auch die teils hervorragende Qualität dieser Druckerzeugnisse. So sind für viele Heimatkundler historische Postkarten ein begehrtes Sammelobjekt.

Anmeldung bis  08.12. unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de 

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit: Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V.
Die ehem. Kirche St. Martin in Hohenburg (Foto: Dieter Dörner)
Dienstag24.01.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Leprosenhaus, Dreifaltigkeitskircherl, Dreifaltigkeitsfriedhof

Vortrag von Dieter Dörner, Amberg
Ort: Amberg, Pfarrsaal Dreifaltigkeit, Dreifaltigkeitsstraße 7 (neben der Kirche)

Leprosenhäuser gehörten im Mittelalter zur sozialen Fürsorge für Leprakranke (und anderer Bedürftiger) jeder Stadt. Sie befanden sich vor den Stadtmauern, in Amberg an der Ausfallstraße nach Regensburg. Das „Männersiechen“ geht auf das Jahr 1340 zurück, fast 200 Jahre später wurde das „Frauensiechen“, bis dahin an der Ausfallstraße nach Nürnberg, mit dem Leprosenhaus vereint. Zeitgleich entstand dort das Dreifaltigkeitskircherl, wohl vor allem für die Seelsorge der Kranken. Ebenfalls Mitte des 16. Jh.s der Dreifaltigkeitsfriedhof, ursprünglich für die Leprosen gedacht, doch bald, nach Auflösung der innerstädtischen Friedhöfe, für alle Verstorbenen links der Vils.

Anmeldung bis 10.01. unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit: Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V.
Friedhof, Leprosenhaus und Dreifaltigkeitskircherl in Amberg, 1681 (Foto: Stadtarchiv Amberg)
Dienstag28.02.
19:30 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Eine Kirche wie keine andere: Die Amberger Dreifaltigkeitskirche

Vortrag von Peter Seidl, Amberg
Ort: Amberg, Pfarrsaal Dreifaltigkeit, Dreifaltigkeitsstraße 7 (neben der Kirche)

Amberg war, bezogen auf die Zahl der Einwohner, um die Wende vom 19. zum 20. Jh. nach Augsburg und Nürnberg die höchstindustrialisierte Stadt in Bayern. Es galt, für den Zuwachs an Arbeitern neuen Wohnraum zu schaffen, und dies vor allem im Bereich der Emailgeschirrfabrik Baumann. Ein neues, bis dahin bescheiden besiedeltes Wohnviertel entstand, das Dreifaltigkeitsviertel. Ursprünglich gehörten die Bewohner, soweit katholisch, zur bald überforderten Pfarrei St. Martin. Um den Ersten Weltkrieg wuchs der Gedanke, mit Hl. Dreifaltigkeit eine neue Pfarrei mit Kirche zu schaffen. Endlich konnte, begleitet von Geldnot, 1926 mit dem Bau begonnen werden, der sich bis zur Fertigstellung der Innenausstattung bis Ende der 1930er Jahre hinzog. Doch bereits 1975 stand eine Restaurierung an, die zu einer Neugestaltung des Kircheninneren führte. Wenig später kam Ersatz für die im Dritten Reich geraubten, nach dem Krieg in minderwertiger Ausführung gestalteten Kirchenglocken.

Anmeldung bis 20.02. unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz@gmx.de

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit: Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V.
Die Amberger Dreifaltigkeitskirche (Foto: Dieter Dörner)
Samstag18.03.
09:10 Uhr
Regionalgruppe Amberg

Fakten und Facetten zur Bibel – Das neue Bibelmuseum in Nürnberg

Treffpunkt: Amberg, Bahnhofshalle

Um seine Aufgabe, die Verbreitung und das Verständnis der Bibel als Kulturgut und Heiliger Schrift zu fördern, auch in der Gegenwart und Zukunft umzusetzen, entschied sich das Bibelzentrum Bayern 2013 dazu, das bis dahin betriebene Bibelerlebnishaus in ein Museum nach modernsten Standards umzuwandeln. Für die Konzeption des Museums wurde 2013 das Kernkonzeptteam gebildet, das für die inhaltliche sowie räumliche und bauliche Gestaltung zuständig war. Ungewöhnliche und spannende Fakten erzählen, was zum Beispiel die Bibel mit Schafen und Seerobben zu tun hat. Warum braucht die Bibel einen Code? Und was haben Minibibeln und Bibeln in XXL gemeinsam?

Nach dem Besuch der Bibelausstellung bleibt Ihnen ausreichend Zeit für eine Mittagspause. Anschließend findet eine Stadtführung zur Reformation in Nürnberg oder einem ähnlichen Thema statt. Alle weiteren Infos finden Sie ab Mitte September unter www.keb-amberg-sulzbach.de. Rückkunft in Amberg um ca. 17:30 Uhr.

Anmeldung bis 10.03. unter Tel. 09621/475520, info@keb-amberg-sulzbach.de oder www.keb-amberg-sulzbach.de 

Unkostenbeitrag: noch offen. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit: Katholische Erwachsenenbildung Amberg-Sulzbach e.V.
Bibel, Tora, Koran - alle drei sind Heilige Schriften (Foto: Dieter Dörner)